Stadt Kalkar bestimmt über die Zukunft von Burg Boetzelaer

Kalkar-Appeldorn.   Die Zukunft des Vereins Burg Boetzelaer hänge ganz entscheidend von der Stadt Kalkar ab. Das sagt Insolvenzverwalter Bero-Alexander Lau, der seit dem 1. September das Insolvenzverfahren führt. Wie bereits berichtet wurde bereits am 17. Mai ein Verfahren von einer Gläubigerin beantragt. Das Verfahren wird wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung geführt. Im Gespräch mit der NRZ erläuterte Insolvenzverwalter Lau, dass es mehrere Gläubiger gebe, darunter auch zwei Gläubiger mit größeren Forderungen. Aktuell gibt es eine Liste, in die man sich eintragen kann wenn man seine Forderungen geltend machen möchte.

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Die Zukunft des Vereins Burg Boetzelaer hänge ganz entscheidend von der Stadt Kalkar ab. Das sagt Insolvenzverwalter Bero-Alexander Lau, der seit dem 1. September das Insolvenzverfahren führt. Wie bereits berichtet wurde bereits am 17. Mai ein Verfahren von einer Gläubigerin beantragt. Das Verfahren wird wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung geführt. Im Gespräch mit der NRZ erläuterte Insolvenzverwalter Lau, dass es mehrere Gläubiger gebe, darunter auch zwei Gläubiger mit größeren Forderungen. Aktuell gibt es eine Liste, in die man sich eintragen kann wenn man seine Forderungen geltend machen möchte.

Ob die Stadt Kalkar für den Verein Burg Boetzelaer bürgen muss, ist jetzt die große Frage. Insolvenzverwalter Lau konnte sie nicht beantworten und offenbar kann auch die Kalkarer Stadtverwaltung noch nicht einschätzen, ob sie tatsächlich für den Verein finanziell einspringen muss. Das Thema wurde im nicht-öffentlichen Teil des Hauptausschusses besprochen.

Bürgermeisterin Britta Schulz teilte im öffentlichen Teil des Ausschusses einen Sachstandsbericht mit. Darin teilt sie mit, dass die Stadt im Jahr 2000 eine Vertrag mit dem Verein geschlossen hat. Die Stadt hat bei der Bezirksregierung Fördermittel in Höhe von 2,949 Millionen Euro beantragt und an den Verein weitergeleitet. Das Fördergeld wurde für den Aufbau der ehemaligen Burgruine bewilligt.

Da auf die Stadt keinerlei finanzielle Belastungen zukommen sollten wurde vereinbart, dass der Verein die Stadt von eventuellen Rückzahlungen von Fördermitteln freistellt. Der Verein sollte eine entsprechende Versicherung abschließen. Im Jahr 2003 waren die Baumaßnahmen weitgehend fertig gestellt. Nach Aussagen des Insolvenzverwalters Lau gehört die Burg Boetzelaer nicht zum Vermögen des Vereins, sondern ist im Privatbesitz.

2008 sei ein neues Nutzungskonzept vereinbart worden, um eine mögliche Rückzahlung der Fördermittel zu verhindern. Der Verein soll die Öffentlichkeit der Burg sicherstellen, neue Zielgruppen gewinnen und den Denkmalschutz präsentieren.

Insolvenzverwalter Lau hofft, dass der Betrieb bis zum Ende des Jahres fortgeführt werden kann. Das Insolvenzverfahren werde noch ein paar Monate dauern.

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