Jubiläen

Stadt Kleve und der Freundeskreis der Klever Museen feiern

Das Museum Kurhaus Kleve erstrahlt in einem neuen Glanz.Am Freitagabend wird hier gefeiert.

Foto: Andreas Gebbink

Das Museum Kurhaus Kleve erstrahlt in einem neuen Glanz.Am Freitagabend wird hier gefeiert. Foto: Andreas Gebbink

Kleve.   Die Stadt Kleve und der Freundeskreis der Klever Museen laden für den 15. September zu einem gemeinsamen Festakt ins Museum Kurhaus Kleve.

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Es sind gleich zwei runde Geburtstage und zwei Jubiläen, die es am kommenden Freitag, 15. September, ab 19.30 Uhr, im Museum Kurhaus Kleve zu feiern gilt. Nach einem gemeinsamen Festakt mit der Stadt Kleve, die auf 600 Jahre Herzogstand und 775 Jahre Stadtrecht zurückblicken kann, begehen das Museum Kurhaus und der Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus ihre Jubiläen. Während das Museum auf zwei erfolg- wie ereignisreiche Jahrzehnte schaut, kann sich der Freundeskreis über 30 Jahre seines Wirkens für die Kunst und die Kultur in der Stadt freuen. Das Programm für die geplante Spätsommernacht organisierte der Beirat.

Eine segensreiche Entwicklung

„Geschichtlich haben wir mit unserer Arbeit weit vor dem Museum Kurhaus begonnen“, erinnert der Vorsitzende des Freundeskreises, Wilfried Röth. Die Förderer fanden sich – im Übrigen auf Initiative des langjährigen Museumsleiters Guido de Werd – 1987 zur Unterstützung des damaligen städtischen Museums Haus Koekkoek zusammen. Erst ab 1996 kam das Museum Kurhaus dazu. „Im Haus Koekkoek bestand Raumnot“, berichtet die stellvertretende Vorsitzende Jutta Tönnissen. Außerdem wünschte man sich damals, Neuanschaffungen finanzieren zu können.

Im Rückblick eine segensreiche Entwicklung. Zwar seien, so Tönnissen, viele Werke auch über Schenkungen in die Sammlung gekommen. „Aber der Eiserne Mann von Stephan Balkenhol, die Kölner Türen, Franz Gertschs ,Silvia’, die Minerva auf dem Belvedere und nicht zuletzt der Museumsanbau sind mit Hilfe des Freundeskreises möglich geworden.“

Auch wenn viele Projekte der vergangenen Jahre Mischfinanzierungen etwa mit Stiftungen gewesen seien, „es dürfte inzwischen wohl mehr als eine Million Euro an Unterstützung zusammengekommen sein“, schätzt sie.

60 Ehrenamtliche helfen mit

„Der Freundeskreis hatte immer die Steigerung der Attraktivität von Stadt und Region im Blick“, so Röth. „Wir glauben, dass eine gut aufgestellte kulturelle Szene eine Stadt aufwertet.“ Neben der Finanzierung von Projekten beteiligt sich der Freundeskreis an der Veröffentlichung von Katalogen, betreibt die beiden Buchläden und das Museumscafé im Kurhaus. Rund 60 Ehrenamtliche stehen bereit, übernehmen zum Beispiel auch die Pflege des Koekkoek-Gartens.

Auf dem Programm der Spätsommernacht stehen unter anderem Musik der Gypsy-Swing-Band „Trio La Manouche“, Kostproben aus dem Theaterstück „Klever Herzöge“ vom Theater im Fluss, eine fotografische Revue der Bilder aus 20 Jahren Museum Kurhaus und 30 Jahren Freundeskreis sowie Bar- und Tanzmusik im Café und auf der Dachterrasse. Eine Lichtinstallation von Christoph Kepser und Hans-Bernd de Graaff soll die Fassade und die Innenhöfe beleuchten. Dazu gibt es eine Auswahl an Speisen und Getränken, die nach dem Festakt erworben werden können. Der Erlös kommt dem Ankauf der spätgotischen Skulpturengruppe „Heilige Drei Könige“ zugute.

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