Wirtschaft

Stadtwerke Kleve: Zählerstände werden nicht mehr abgelesen

Strom-, Gas- und Wasserzähler sollen Kunden jetzt dauerhaft selbst online eintragen.

Strom-, Gas- und Wasserzähler sollen Kunden jetzt dauerhaft selbst online eintragen.

Foto: Ralf Hirschberger / dpa

Die Stadtwerke Kleve werden keine Ableser mehr rumschicken, die Kunden sollen die Daten online selbst eintragen. Dann startet das neue Verfahren

Kleve. Die Klever Stadtwerke werden künftig keine Zählerstände mehr beim Kunden im Haus ablesen. Das teilte Stadtwerke-Chefin Claudia Dercks der NRZ auf Anfrage mit. In der Corona-Pandemie habe sich das Online-Verfahren bewährt und werde auch von den Kunden gewünscht. In der nächsten Woche werden die Stadtwerke eine schriftliche Aufforderung an alle Kunden versenden, wo die entsprechenden Informationen für die Zählerablesung bekannt gegeben werden.

Kunden können Zählerstände selbst eintragen

Wie in den vergangenen beiden Jahren auch, steht dann ein Online-Portal zur Verfügung, in dem der Kunde die Zählerstände selbst eintragen kann und zur Kontrolle auch ein Foto des Zähler mit Nummer hochlädt. Damit werde auch ein Schummeln bei den Angaben vermieden, so Dercks.

Gaspreisdeckel und Abschlagszahlung Dezember bereiten viel Arbeit

Die Stadtwerke sind aktuell mit Hochdruck damit beschäftigt Abschlagsmodalitäten für Gaskunden für Dezember zu regeln. Wie berichtet wird der Abschlag für den letzten Monat im Jahr ausgesetzt. „Das ist eine Mammutaufgabe für uns“, betont Dercks, weil es viele kleine Details zu beachten gilt. Ab dem 15. Dezember seien dann noch die Modalität für den künftigen Gas- und Strompreisdeckel für die Klever Kunden einzuarbeiten.

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