Gesundheit

Starke Grippewelle im Kreis Kleve: Kita schließt

Die Zahl der Grippe-Erkrankten im Kreis Kleve nimmt zu.

Die Zahl der Grippe-Erkrankten im Kreis Kleve nimmt zu.

Foto: Maurizio Gambarini / dpa

Kreis Kleve.  Die Zahl der an Grippe Erkrankten nimmt im Kreis Kleve derzeit zu. Eine Kita in Kranenburg wurde deshalb für sieben Tage geschlossen.

Alle reden von Corona, doch während im Kreis Kleve kein einziger Fall bekannt ist, hat sich stattdessen die Grippe stark ausgebreitet. Wie Ruth Keuken, die Sprecherin der Kreisverwaltung Kleve, auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte, gibt es es derzeit eine außergewöhnliche Häufung von Influenza-Fällen. So wurden dem Kreis Kleve im (noch jungen) Februar bislang 94 Fälle gemeldet. Zum Vergleich: Eine der stärksten Grippewellen der vergangenen Jahre war im Februar 2018. Damals wurden im gesamten Monat 133 Fälle gemeldet.

Im Januar 2020 wurden 60 Influenza-Fälle bekannt, im Januar 2019 waren es 44 und im 80 Januar 2018. Erste Konsequenzen gibt es bereits. So hat das Gesundheitsamt des Kreises der Kita St. Barbara in Kranenburg empfohlen, für sieben Tage zu schließen, um den Ansteckungskreislauf zu durchbrechen. Die Kita leistete der Empfehlung Folge: Von Donnerstag, 13. Februar, bis einschließlich Mittwoch, 19. Februar, hat die Kita geschlossen. „Es tut uns sehr leid, aber wir sehen derzeit keine andere verantwortungsvolle Möglichkeit des Umgangs mit dieser Situation“, heißt es in einer Stellungnahme der Kita.

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