Schwimmbad

Dies Wochenende noch das Sternbusch-Freibad Kleve nutzen

Das Ganzjahres-Außenbecken am Sternbuschbad mit Zugang aus dem Hallenbad bleibt auch im Winter geöffnet.

Das Ganzjahres-Außenbecken am Sternbuschbad mit Zugang aus dem Hallenbad bleibt auch im Winter geöffnet.

Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Kleve.  Sternbuschbad Kleve blickt auf erfolgreiche Saison zurück mit mehr als 62.000 Badegästen draußen und 202.000 drinnen im Hallenbadbereich.

Eine schöne Prognose: noch einmal 25 Grad und Sonnenschein an diesem Wochenende, 14. und 15. September. Damit schließt dann das neue Sternbuschbad Kleve seine erste Freibadsaison (das Hallenbad bleibt geöffnet). Obwohl die Außenbecken nicht im Mai, sondern erst ab 12. Juli zum Schwimmen freigegeben waren, haben die Besucherzahlen „unsere Erwartungen übertroffen“, freut sich Rolf Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Kleve als Träger des Sternbuschbades. Er hat ein paar Zahlen parat, wie viele Menschen in Badehose oder Bikini die neuen silbernen Stahlbecken, das neue Kinderareal und die weiterhin weitläufigen Wiesen – nun auch mit Soccer-Feld – nutzten.

201.820 Besucher seit der Eröffnung am 27. Oktober 2018

Ab 12. Juli bis zum 8. September, wurden die Daten erhoben. In der Zeit tummelten sich 62.655 Badegäste unter freiem Himmel. Das neu gebaute Hallenbad am Sternbusch hatte am 27. Oktober 2018 eröffnet. Die Gesamtzahl der Besucher dort seither beträgt 201.820. Der Spitzentag war ein Donnerstag, 25. Juli, mit 4762 Besuchern. Wie viele Schwimmer und Nichtschwimmer ins Bad hinein gelassen werden, entscheiden die Stadtwerke allein mit ihrem Hausrecht.

Man könne zwar das kleine alte Hallenbad in der Klever Unterstadt am Königsgarten nicht wirklich vergleichen, aber dorthin kamen jährlich um die 70.000 Gäste, also gab es jetzt fast eine Verdreifachung, „das ist schon nicht schlecht“, sagt Rolf Hoffmann lächelnd. Und das, obwohl die Preise „angepasst“ waren an das nun breitere Angebot.

Stadtwerke-Chef Hoffmann schaut zurück

Im Laufe der Planungszeit gab es mehrere Änderungen „und jedes Mal viel Stress“, erinnert sich der Stadtwerkechef. Auch die Politiker seien genervt gewesen, dass man erst die Renovierung am Königsgarten planen wollte, dann ein „spartanisches Sportbad mit viereckigem Gebäude, viereckigen Becken und viereckigen Fenstern“ vorgesehen hatte, so Hoffmann. Und dass der Gutachter dann dieses schöne neue Kombibad empfahl, das auch architektonisch ein Highlight für Kleve ist.

Wenn am Sonntag der Freibadbereich für diese Saison schließt, bleibt aber dennoch ein einzelnes beheiztes Ganzjahres-Außenbecken geöffnet, kündigt Stadtwerke-Chef Rolf Hoffmann an, der sich mit dieser Erfolgsbilanz in seinen Ruhestand verabschiedet.

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