„Fridays for Future“

Tausende Klever Schüler sind bei der großen Klima-Demo dabei

Der Demonstrierenden ziehen auch wieder über die Klever Ringstraße.

Der Demonstrierenden ziehen auch wieder über die Klever Ringstraße.

Foto: NRZ

Kleve.  Die Klimaaktivisten rechnen mit 3000 Teilnehmern. Um 10 Uhr beginnt in Kleve die Veranstaltung. Der Demozug startet eine Stunde später.

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„Alle fürs Klima“ ist heute das Motto bei der großen „Fridays for Future“-Veranstaltung, für die um 10 Uhr auf dem Parkplatz der Ludwig-Jahn-Straße in Kleve der Startschuss fällt. Die Kreis Klever „Fridays for Future“-Bewegung möchte die Schwanenstadt mit einem Demonstrationszug (ab 11 Uhr), Kundgebungen und Diskussionen zum Klimastreik-Zentrum machen. Rund 3000 Teilnehmer werden erwartet.

Die meisten Schulen unterstützen die jungen Klimaschutz-Aktivisten und stellen sie frei. Alleine von der Gesamtschule Am Forstgarten wollen zwei Drittel aller Schüler – rund 600 junge Leute – dabei sein. Ähnlich stark ist die Teilnahme der Schüler vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und der Joseph-Beuys-Gesamtschule. Ein Drittel der „Steiner“ möchte heute – frei gestellt und von Lehrern unterstützt – mit marschieren. 300 Schüler von insgesamt rund 850 Schülern sind es, die von der Gesamtschule an der Hoffmannallee beim globalen Klimastreik lautstark auf die Problematik aufmerksam machen wollen.

„Fridays for Future“-Proteste als Schulprojekt

„Das läuft bei uns in Projektform ab“, erklärte Joseph-Beuys-Gesamtschulleiter Christoph Riedl. „Das Thema wurde und wird von den Lehrern im Unterricht thematisiert.“ Und die Lehrer begleiten auch ihre Schüler zur Aktion. Alles auf freiwilliger Basis natürlich. Wer nicht teilnimmt, wird in anderen Klassen unterrichtet. Das Konrad-Adenauer-Gymnasium wollte auf NRZ-Anfrage keine Angaben zu Teilnehmerzahlen machen.

Das Bistum Münster unterstützt „Fridays for Future“ heute ebenfalls. Mitarbeiter des Bischöflichen Generalvikariats, die teilnehmen möchten, können dafür den Arbeitsplatz verlassen und in den „Klimastreik“ treten. Auch Weihbischof Rolf Lohmann als Umweltbischof der Deutschen Bischofskonferenz ist dabei. Er wird während des Aktionstags in Kleve sprechen: „Wir müssen jetzt handeln, denn es ist schon fünf nach zwölf“, so Lohmann deutlich.

Polizei rechnet mit Beeinträchtigungen für Verkehr und Anwohner

Die Polizei Kleve macht noch einmal darauf aufmerksam, dass heute der Zugweg und auch umliegende Straßen gesperrt werden und es zu erheblichen Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer und Anwohner kommen kann.

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