Gesundheit

„Top-Mediziner“ kommt aus dem Kreis Kleve

Freuen sich über die erneute Auszeichnung hervorragender Behandlungsqualität: Chefarzt Dr. Frank P. Müller (links) und Geschäftsführer Sascha Sartor. 

Freuen sich über die erneute Auszeichnung hervorragender Behandlungsqualität: Chefarzt Dr. Frank P. Müller (links) und Geschäftsführer Sascha Sartor. 

Foto: Marc Albers / kkle

Kreis Kleve.  Der Chefarzt des Karl-Leisner-Klinikums im Kreis Kleve, Dr. Frank P. Müller, wurde mit dem Focus-Gütesiegel „Top-Mediziner“ ausgezeichnet.

Als einziger Klinikarzt aus dem Kreis Kleve ist Dr. Frank P. Müller mit dem Focus-Gütesiegel „Top-Mediziner“ ausgezeichnet worden. Der erfahrener Chefarzt leitet die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums standortübergreifend. Müller gehört zusammen mit 30 Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet zu Deutschlands Top-Medizinern im Bereich „Hernienchirurgie“, urteilt der Focus. Der Chefarzt des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums wurde 2020 vom Magazin „Focus Gesundheit“ als einziger Klinikarzt im Kreis Kleve mit dem vielbeachteten Qualitätssiegel bedacht. Seit 2016 ist er ununterbrochen im Focus gelistet und hat die begehrte Auszeichnung damit bereits zum fünften Mal in Folge erhalten.

Eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung für den Kreis Kleve

„Für die Menschen im Kreis Kleve arbeiten wir an einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau“, betont Sascha Sartor, Sprecher der Geschäftsführung der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft. „Renommierte Qualitätssiegel wie die Auszeichnung des Focus sind für unsere Patienten ein wichtiger Wegweiser, der ihnen signalisiert: Bei uns werden Sie bestens versorgt.“

Dr. Frank P. Müller ist seit 1. April 2019 Chefarzt des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. Seit März 2020 leitet er die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie auch standortübergreifend – am Wilhelm-Anton-Hospital Goch, Marienhospital Kevelaer und St.-Antonius-Hospital Kleve.

Die Corona-Infektionszahlen gehen zurück und die Krankenhäuser öffnen sich zunehmend auch für die sogenannten „elektiven“ (planbaren) Operationen. Dazu zählen auch Hernienoperationen. In der nationalen Gemeinschaft der Chirurgen ist Dr. Müller eine der ersten Anlaufstellen, wenn es um Leisten-, Narben- und Bauchwandbrüche oder Hiatushernien bei Sodbrennen geht. Vielen Medizinern hat er als Lehroperateur neue und schonende OP-Techniken vermittelt. Basis für die jährliche Erhebung zur Focus-Ärzteliste sind aber nicht nur die Einschätzungen der Fachkollegen, sondern auch Umfragen in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften, wissenschaftliche Publikationen sowie Empfehlungen von Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen und Klinikchefs.

„Die Hernienoperation ist die häufigste Operation in der Chirurgie, so Dr. Frank P. Müller. „Wird eine Operation zu lange hinausgezögert, besteht die Gefahr ernsthafter Komplikationen. Mit modernen minimal invasiven Operationsmethoden und Materialien können wir heute aber fast immer ohne große Schmerzen oder längere Beeinträchtigungen helfen.“ Die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums führt das Siegel der Deutschen Gesellschaft für Hernienchirurgie. Das Siegel unterstreicht vor allem die umsichtige Qualitätssicherung bei der Behandlung von Eingeweidebrüchen. Es garantiert Patienten eine ausgezeichnete Betreuung und Nachsorge: „Nur, wenn wir unsere Patienten auch nach einer Operation begleiten, können wir die Qualität und Ergebnisse unserer Arbeit sinnvoll überprüfen“, so Müller.

Das Marienhospital in Kevelaer steht kurz vor der Zertifizierung

Das Marienhospital in Kevelaer steht aufgrund hoher Fallzahlen kurz vor der Zertifizierung zum Kompetenzzentrum in der Hernienchirurgie. Am Wilhelm-Anton Hospital Goch ist die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie Teil des zertifizierten interdisziplinären onkologischen Zentrums. Dort stehen Operationen bei bösartigen Tumoren am Darm, der Bauchspeicheldrüse, der Speiseröhre und der Leber im Vordergrund. „Wir setzen an den einzelnen Standorten sinnvolle Schwerpunkte“, sagt Klinikchefarzt Dr. Müller.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben