Sport

VfR Warbeyen ist verärgert über Aussage von Wolfgang Gebing

Christian Nitsch.

Christian Nitsch.

Foto: HOyHO / NRZ

Kleve/Donsbrüggen.  Der VfR Warbeyen hält nicht viel von der Idee, die Kämpferherzen in Donsbrüggen spielen zu lassen. Der SV Donsbrüggen hält sich bedeckt.

Die Äußerungen von CDU-Bürgermeisterkandidat Wolfgang Gebing im NRZ-Gespräch, die Fußballanlage des SV Donsbrüggen als möglichen Spielort für die Kämpferherzen zu nutzen, rief bei den betroffenen Vereinen Verwunderung hervor. Gebing hatte in einem mit der NRZ abgestimmten Interview gesagt, dass sich die Anlage in Donsbrüggen für die Kämpferherzen eignen könnte.

Nitsch: „Gebing ist ein Risiko für den Vereinssport“

Der Vorsitzende des VfR Warbeyen, Christian Nitsch, machte gegenüber der NRZ seinen Unmut deutlich: „Für mich stellt Herr Gebing ein echtes Risiko für den Vereinssport dar“, sagte er. In der Konsequenz würde sein Vorschlag bedeuten, dass der VfR Warbeyen nach Donsbrüggen umziehen müsste. Abgesehen davon, dass man dies niemals im Verein abgestimmt bekomme, wisse man in Donsbrüggen jetzt schon nicht, wie man die Kapazitäten nutzen soll.

Hier gibt es mehr Artikel und Bilder aus Kleve und UmlandDer Vorsitzende des SV Donsbrüggen, Werner van Gemert, wollte sich nach Rücksprache mit seinem Vorstand nicht zu dieser Sache äußern: „Die sollen jetzt erst einmal Wahlkampf machen und alles andere sehen wir dann nach der Wahl“, so van Gemert.

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