Soziales

Warum Monika Heinsohn mit Anfang 50 Altenpflegerin wurde

Lesedauer: 3 Minuten
Monika Heinsohn beginnt morgens um 6 Uhr ihren Dienst.

Monika Heinsohn beginnt morgens um 6 Uhr ihren Dienst.

Foto: Caritasverband Kleve

Kalkar.  Kalkar. Monika Heinsohn ist eine von 263 Mitarbeitern der Mobilen Pflege beim Caritasverband. Sie hat erst mit Anfang 50 ihre Ausbildung gemacht.

Monika Heinsohn ist ein Wirbelwind. Flink läuft die kleine Frau mit den roten Haaren durch die Räumlichkeiten der Mobilen Pflege. Unter dem Arm hält sie die Tourenmappe, mit der Kollegin vom Spätdienst bespricht sie noch schnell die Übergabe. Danach geht’s heim. Monika Heinsohn (60) blickt glücklich drein, als sie an diesem Nachmittag über ihre Patienten und über ihre Arbeit spricht. Die Sie sagt: „Ich liebe meinen Job.“

Monika Heinsohn ist eine von 263 Mitarbeitern der Mobilen Pflege. Ihre Laufbahn beim Caritasverband begann 2014 in Emmerich am Rhein – als Auszubildende. „Zuvor habe ich 20 Jahre lang als Friseurin in Duisburg gearbeitet. Dann hat es uns an den Niederrhein verschlagen“, blickt sie zurück. Damals, so sagt sie, wollte sie noch einmal so richtig durchstarten. Durch Zufall sei sie in der Pflegeausbildung gelandet. Mit Anfang 50. „Ich war die Älteste und habe mit der Jüngsten zusammen gelernt. Das waren drei tolle Jahre. Die Pflege ist mit das Beste, was mir passieren konnte.“

Sie liebt es, mit Menschen zu arbeiten

Warum? Weil Monika Heinsohn es liebt, mit Menschen zu arbeiten. Und zwar ganz nah. „Als Altenpflegerin bin ich für viele Menschen oftmals der einzig verbliebene Kontakt. Das macht das Arbeiten schön“, erklärt Heinsohn, die mit ihrem Sohn in Hönnepel lebt. Die Hansestadt und deren umliegende Ortschaften sind seit drei Jahren ihr Tätigkeitsfeld. Dort, im Büro am Kirchplatz 3, beginnt jeden Morgen um 6 Uhr in der Früh ihre Schicht. Denn Monika Heinsohn ist eine von 27 Mitarbeiterinnen, die für die Außenstelle Kalkar der Mobilen Pflege in Goch arbeiten. Fünf Frühdiensttouren und eine Spätschicht versorgen die Patienten.

Die Leitung der Mobilen Pflege hat Elke Huber-Groenewald inne, sie sagt: „Monika ist immer einsatzbereit, wenn es um kurzfristige Zusatzschichten geht. Monika ist immer interessiert, wenn es um Fort- und Weiterbildungen geht. Sie ist motiviert, lebendig, sie arbeitet selbstständig, auch bei Problemen. Ich bin froh, so eine Kollegin an Bord zu haben.“

Und nicht nur das: Monika Heinsohn habe zudem eine große Loyalität gegenüber ihrem Arbeitgeber. „Ich verdiene hier gutes Geld. Das muss auch einmal gesagt werden. Der Caritasverband Kleve ist ein sozialer Arbeitgeber. Hier arbeiten viele Menschen mit Herz“, sagt Heinsohn. Empathie, Offenheit und Flexibilität sowie eine große Portion Teamfähigkeit seien die besten Voraussetzungen für die Arbeit in der Mobilen Pflege. „Jeder Tag ist anders, man weiß nie, was einen erwartet. Das ist das Schöne daran“, sagt Monika Heinsohn. Wichtig sind ihr, klare Grenzen zu ziehen. „Du darfst die Pflege niemals mit ins Privatleben nehmen.“

Kontakt zum Caritasverband

Der Caritasverband bildet zur Pflegefachkraft aus. Die Generalistische Pflegeausbildung dauert drei Jahre und beginnt jeweils am 1. April, am 1. August und am 1. Oktober eines jeden Jahres. Voraussetzung ist die mittlere Reife. Bewerbungen an Anne Huth, stellvertretende Pflegedienstleitung, Mobile Pflege Emmerich, Martinikirchgang 7, 46446 Emmerich, 02822/10606, E-Mail: a.huth@caritas-kleve.de.

Der Caritasverband Kleve sucht examinierte Pflegefachkräfte für die Standorte in Kleve, Goch, Kalkar, Emmerich und Rees. Bewerbungen an Alexia Meyer, Fachbereichsleiterin Pflege und Gesundheit, Caritasverband Kleve, Hoffmannallee 66-68, 47533 Kleve, 02821/7209-380, E-Mail: a.meyer@caritas-kleve.de.

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