Erntedankfest

Wissel trotzt beim Erntedankumzug dem Regen

Wer lässt sich schon vom Regen aufhalten? Die Nachbarschaft Rabeneck ließ sich nicht einschüchtern.

Foto: Andreas Gebbink

Wer lässt sich schon vom Regen aufhalten? Die Nachbarschaft Rabeneck ließ sich nicht einschüchtern. Foto: Andreas Gebbink

Kalkar-Wissel.   Trotz des Schmuddelwetters kamen viele Menschen zum Erntedankumzug. Sie erfreuten sich mit den zahlreichen Aktiven an den aufwendig geschmückten Wagen.

Es war kalt und ungemütlich, es regnete und viele werden sich am Samstag gedacht haben: Wie gut, dass ich auf dem Sofa sitzen kann. Doch in Kalkar-Wissel war nichts mit faul auf der Haut liegen: Um 15.30 Uhr startete der jährliche Erntedankumzug mit 36 Gruppen, die sich alle interessante und schöne Motive ausgedacht hatten.

Sagenhafte 6000 Dahlien hatten die Mitglieder des Tambourcorps Wissel für ihr schäumendes Bierglas verwendet und damit die passende Dekoration ihres ersten Oktoberfestwagens gefunden. „O zapft is“ stand in hübschen Blumen auf dem Wagen und die 20 Musiker hatten ihren Spaß. Sprecher Ralf van Holt: „Oktoberfeste werden auch am Niederrhein immer beliebter. Daher mal ein bayrischer Gruß vom Niederrhein“.

Die Nachbarschaft Lindeneck zeigte, dass man nicht nur Rüben und Kürbisse, Getreide oder Mais ernten kann, sondern auch viel Wind. Die Nachbarn bauten ein Windrad auf einer grünen Wiese – sehr originell.

Erntekönigin ist in diesem Jahr Anne Jansen von der Abteilung Alte Herren des BV Sturm Wissel. Da es traditionell zum Erntedank-Fest eine Königin gibt, hat Rainer Jansen seiner Frau den Vortritt lassen müssen. Die Fußballer hatten aus Stroh ein Füllhorn gebastelt. 34 Sportler zogen mit und hatten ihre Freude trotz Nieselregens.

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