Auszeichnung

Kreis Olpe: Das sind die „Schulen der Zukunft 2020“

Gymnasium Maria Königin in Lennestadt: Kaum noch zu bewältigen ist die Menge des gesammelten Aluminiums, das beim Projekt Servir abgegeben wird.

Gymnasium Maria Königin in Lennestadt: Kaum noch zu bewältigen ist die Menge des gesammelten Aluminiums, das beim Projekt Servir abgegeben wird.

Foto: WP

Kreis Olpe.  Sechs Schulen aus Attendorn, Lennestadt und Olpe werden für Projekte im Bereich Nachhaltigkeit als „Schulen der Zukunft“ ausgezeichnet.

Sechs Schulen aus dem Kreis Olpe erhalten am Mittwoch, 4. März, die Auszeichnung „Schule der Zukunft“. Sie werden für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Landeskampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet. Mit Urkunde, Hausschild und Fahne können sich die „Schulen der Zukunft“ dann in der Öffentlichkeit präsentieren.

Aus dem Kreis Olpe werden folgende Schulen ausgezeichnet:

Hanseschule Attendorn: Jeweils kurz vor den Sommerferien finden für die Jahrgangsstufen 5, 6 und 8 eine MINT-Projektwoche unter dem Aspekt „Die Zukunft unserer Lebenswelt“ statt. Während sich die Fünftklässler zum Energiescout ausbilden lassen, wählen sich die Jahrgangsstufen 6 und 8 in Projekte ein.

Verkauf von fair gehandelter Schulkleidung

Rivius-Gymnasium Attendorn: Die Schülerei eSG – ein Projekt des Wirtschaftskurses der Jahrgangsstufe 9 – verkauft in den Pausen fair gehandelte Schulkleidung, nachhaltiges Schulmaterial und fair gehandelte Lebensmittel wie Cookies, Schokolade und Orangensaft. Das Angebot an Schulmaterial umfasst alles, was für den Schulalltag benötigt wird. Mit der Möglichkeit, ein Starterpaket zu erwerben, wird den Eltern der Fünftklässler der Einkauf für den ersten Schultag abgenommen.

Sekundarschule Olpe-Drolshagen: Die SV hat das Projekt „Sauber – wir kümmern uns“ ins Leben gerufen, um Aktionen aus unterschiedlichen Bereichen des Umweltschutzes in den Schulalltag zu bringen und zu bündeln. Es werden Pfandflaschen gesammelt, um den Erlös in weitere Projekte zu stecken. Die Schüler initiieren die Sammlungen von Kunststoffdeckeln und Stiften, beantragen Wasserspender, führen Fairtrade-Produkte ein, veranstalten Müllsammel-Aktionen und vieles mehr.

St.-Laurentius-Schule Attendorn: Die St.-Laurentius-Schule hat das sozial-globale Thema „Wir sind Menschen einer Welt“ zunächst bildnerisch-kreativ umgesetzt, um anschließend globale Probleme der Welt und ihre Auswirkungen auf das eigene Leben herauszuarbeiten. Die von einer Künstlerin gemeinsam mit den Schülern gestaltete Wand-Weltkarte dient als Präsentationsfläche für Collagen über Länder, Lebensräume, Flucht und Fluchtursachen, Klimawandel und das Leben von Menschen mit Behinderung in Afrika.

Partnerprojekte in Kenia und Brasilien

Gymnasium Maria Königin Lennestadt: Im Projekt „Servir“ finden vielfältige Aktivitäten, wie Alu-Recycling, eine Schülergenossenschaft, ökologische Projekte und fairer Handel statt, die neben der Unterstützung von Partnerprojekten in Kenia und Brasilien einen wichtigen Beitrag für globales Lernen und eine nachhaltige Schule leisten.

Gymnasium der Stadt Lennestadt: Ausgehend von einer guten Basis der Gesundheitserziehung, z.B. durch Elemente wie „Friday is Fruitday“ und „Aktive Pause“, hat das GymSL verschiedene Bausteine in den Schulalltag integriert, wie die bewegungsfreundliche Gestaltung der Pausenhöfe und einen „Veggie-Day“. Highlight und Weiterentwicklungsmöglichkeit war dazu die Projektwoche „Gesundheit“ im September 2018.

Nachhaltige Entwicklung in Schulalltag tragen

Im Rahmen der Auszeichnungsfeier präsentieren die Schulen auf einem „Markt der Möglichkeiten“ den Gästen ihre Projekte.

Die landesweite Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ wird mit Unterstützung des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums und des Schulministeriums von der Natur- und Umweltschutz- Akademie NRW (NUA NRW) koordiniert. Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Alltag von Schulen, Kindertagesstätten und ihren außerschulischen Partnern zu tragen und dort zu verankern.

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