Karneval in Lennestadt

Rathausweiber wünschen Bürgermeister ein geiles Leben

Die "Weiber"  der Stadtverwaltung haben mal wieder gezeigt, wie kreativ und charmant sie dem "Rathaus" und ihren Chefs in Lennestadt den närrischen Spiegel vorhalten können. 

Die "Weiber" der Stadtverwaltung haben mal wieder gezeigt, wie kreativ und charmant sie dem "Rathaus" und ihren Chefs in Lennestadt den närrischen Spiegel vorhalten können. 

Foto: Volker Eberts / WP

Lennestadt.  Die inoffizielle Rathaussitzung der städtischen Mitarbeiter in Lennestadt hat Kultstatus. Die WP/WR-Redaktion durfte dabei sein...

Die Rathaustüren waren noch zu, da drehten die „Rathausweiber“ auf den Fluren schon kräftig auf. Die inoffizielle „Altweibersitzung“ hat schon Kult und war in diesem Jahr etwas Besonderes, galt es den Bürgermeister närrisch zu verabschieden. Wie immer gelang es den Bediensteten kreativ, lustig mit so manchem Seitenhieb. „Rien ne va plus, nix geht mehr“, hieß das Motto in diesem Jahr und die Weiber hatten sich dementsprechend kostümiert.

Die Führungsriege des Rathauses durfte am Glücksrad drehen. Kämmerer Rüdiger Barteit gewann (in Abwesenheit) einen Platz am Glückspokertisch. In ihrem ersten Lied sangen die Weiber, dass bei der Jubiläumsfeier in 2019 zu wenig Getränke da waren, weil der „beförderte“ Kämmerer bezahlt werden musste.

Die Mafia wartet schon

Dem Bürgermeister wünschten sie ein „geiles Leben“ in seiner Ferienheimat Sizilien, waren sich aber sicher, dass dort schon die Mafia wartet und er die Rathausweiber schnell vermissen werde. „Das Spiel ist aus, game over, die Karten werden neu gemischt, mal sehen, wie der Nächste ist“, sangen die Weiber. Der Beigeordnete bekam ein Sixpack umgeschnallt, heißt jetzt Karsten „Adonis“ Schürheck und bekommt nun seine heiß ersehnte Sekretärin - und zwar gleich zehn an der Zahl, die ihm sogar auf der Toilette zur Hand gehen...

Der letzte Vorhang fällt

Die Rathausmänner, im Greta-Outfit, sangen dem scheidenden Chef auf die Melodie von My Way „Der letzte Vorhang fällt, es gab magische Momente.“ Stefan Hundt bedankte sich herzlich und gab zu, dass er schon eine Träne verdrücke bei seiner letzten Altweiberfete im Rathaus als Chef: „Ich fand diese Veranstaltung immer stark und einzigartig.“ Stimmt, so wie die Lennestädter Rathausweiber!

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