Schnelle Lösung für Ostermann

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Ennest. Das Amtsgericht Siegen hat über das Vermögen der Ostermann Gruppe das Insolvenzantragsverfahren eröffnet. Wie berichtet, hatte Geschäftsführer Thomas Ostermann am 22. September die Insolvenz seiner Unternehmen angemeldet. Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin hat das Gericht Nada Nasser (Kreplin & Partner) bestellt.

Klage gegen Hausbank

„Die Ostermann-Gruppe ist durch eine größere Investition im Rahmen eines Umzugs in Liquiditätsschwierigkeiten geraten und kann diese aus eigener Kraft nicht mehr lösen“, beschreibt Nada Nasser die Situation und bestätigt damit die Darstellung Thomas Ostermanns, der auf die gescheiterte Unternehmensverlagerung nach Lenhausen verwies. In diesem Zusammenhang ist eine Klage gegen die damalige Hausbank anhängig.

Nach Aussage von Nada Nasser sind 55 Arbeitnehmer von der Insolvenz betroffen, die Gehälter werden für drei Monate über das Insolvenzgeld vorfinanziert: „Auch Produktion und Handel laufen normal weiter, die Belieferung der Kunden ist sichergestellt.“

Das Geschäft der Unternehmen sei generell stabil, zu den wichtigsten Kunden der Ostermann-Gruppe gehört die metallverarbeitende Industrie, die Automotive-Branche sowie der Zulieferer-Markt, die Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik, die Medizintechnik und viele andere mehr.

Deshalb ist Nada Nasser nach eigener Aussage davon überzeugt, schnell eine tragfähige Lösung für die drei Gesellschaften (Ostermann GmbH, Ostermann Rohr- und Metalltechnik GmbH sowie der Ostermann Metall- und Rohrtechnik GmbH) und ihre Mitarbeiter zu finden.

Im Kern gesund

Gemeinsam mit Geschäftsführer und Inhaber Thomas Ostermann strebt Nada Nasser an, den Geschäftsbetrieb im Rahmen einer übertragenden Sanierung zu veräußern. „Die Gruppe ist im Kern gesund und betreibt ein weiterhin aussichtsreiches Geschäft, so dass sie für Investoren ein attraktives Asset darstellt. Wir gehen davon aus, dass die Transaktion zeitnah abgeschlossen werden kann.“

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