Karneval

Schönau: So werden Altweiberparty, Prunksitzung und Umzug

Der Karnevalsverein Schönau-Altenwenden freut ich auf die heiße Phase des Karnevals: Vorsitzender Rüdiger Lazar (links), Sitzungspräsident Michael Koch (rechts) mit dem Prinzenpaar Bernd I. und Iris I. (Jung) und dem Kinderprinzenpaar Bruno I. und Nia I.

Der Karnevalsverein Schönau-Altenwenden freut ich auf die heiße Phase des Karnevals: Vorsitzender Rüdiger Lazar (links), Sitzungspräsident Michael Koch (rechts) mit dem Prinzenpaar Bernd I. und Iris I. (Jung) und dem Kinderprinzenpaar Bruno I. und Nia I.

Foto: Birgit Engel / WP

Schönau.  Die Narren in Schönau freuen sich auf Karneval. Was Besucher über Altweiberparty, Prunksitzung und Rosenmontagsumzug wissen müssen.

Jetzt geht es richtig los! Für die Jecken beginnt in wenigen Tagen die heiße Phase und damit „eine Zeit, in der man nichts anderes mehr macht als Karneval zu feiern“, freut sich Rüdiger Lazar, Vorsitzender des Karnevalvereins Schönau-Altenwenden. Die Höhepunkte am südlichsten Narrenzipfel des Sauerlandes stellten er und seine Kollegen nun in einer Pressekonferenz vor.

Los geht´s an Weiberfastnacht mit dem Rathaussturm. Zuvor besuchen Kinderprinz Bruno I. und Kinderprinzessin Nia I. die Grundschulen in Gerlingen und Hünsborn sowie den örtlichen Kindergarten. Um 19.11 Uhr startet schließlich die große Altweiberparty im Festzelt an der Wagenbauhalle.

Von den insgesamt 730 Sitzplätzen sind bereits 500 reserviert. Weitere Tischreservierungen sind nicht mehr möglich. „Es empfiehlt sich, früh zu kommen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre haben wir irgendwann Einlass-Stopp“, erklärte Rüdiger Lazar.

Achim Petry kommt

Das jecke Volk kann sich jedenfalls auf einiges gefasst machen. Jede Menge Tanz und Show, natürlich aus den eigenen Reihen, aber auch aus Olpe, Wegeringhausen, Bielstein, Neu-Listernohl und Ihnetal werden die Bühnenbretter zum Beben bringen. Also längst bekannte und beliebte Garden und Formationen. Erstmals mit dabei ist die „Printengarde“ aus Rhode, zu der auch deren amtierender Prinz Sascha I. Kinder gehört. „Zwischen den Rhodern und uns hat sich eine schöne Freundschaft entwickelt“, so Rüdiger Lazar.

Einer der absoluten Top-Acts an diesem Abend ist der Auftritt von Achim Petry. Längst auf eigenem Erfolgskurs hat der Sohn von Wolfgang Petry nicht nur die Schlager seines Vaters, sondern auch eigene großartige Stimmungshits im Repertoire. Nicht umsonst wurde er im vergangenen Jahr mit dem Ballermann Award ausgezeichnet. Er macht es eben wie „Wolle“: Ganz oder gar nicht!

Ausruhen am Freitag

Der Freitag ist zum Ausruhen, bevor es mit der Prunksitzung an Karnevalssamstag weitergeht. Erwartet werden ganz besondere Gäste. Erstmals nämlich präsentiert der Verein mit Friedhelm I. (Jung), Vater des amtierenden Prinzen Bernd I. (Jung), einen 50-jährigen Jubelprinzen. Auch das 40-jährige Jubelprinzenpaar wird vor Ort sein: Günter und Hilde Schönauer, die Eltern der amtierenden Prinzessin Iris Jung. Sowieso kann sich das Publikum auf einen buchstäblich prunkvollen Abend freuen. Mit vielen Tänzen und echten Größen der Szene.

Bruce Kapusta, gebürtiger Kölner und im rheinischen Karneval als „Der Clown mit seiner Trompete“ eine feste Größe, gibt sich die Ehre. Ebenso die kölsche Rockband „Hanak“, die einst mit „Haifischzahn“, inzwischen offizielle Hymne der Kölner Haie, zu einer der gefragtesten Bands im Kölner Fastelovend avancierte. Ihr neuester Song „Veedel“ lehnt sich an das Kölner Sessionsmotto „ Et Hätz schleiht em Veedel“ an. Ein Wiedersehen gibt es mit der „Dolls Company“, als Showkünstler vielfach ausgezeichnet und überaus erfolgreicher Akrobatik-Act.

Neuerungen am Rosenmontag

Raus auf die Straße geht es Rosenmontag. „Wir freuen uns sehr darauf und haben einige Neuerungen“, erläuterte Rüdiger Lazar. Auf dem Narrenschiff wird neben dem Sitzungspräsidenten und Wendens Bürgermeister der Ehrenpräsident Seppel Kleine mitfahren und mitunter auch moderieren. Vom Prinzenwagen wirft nicht nur Prinz Bernd I. Kamelle, sondern auch die Jubelprinzen Friedhelm I. und Günter I. sind dabei.

Der Zug selbst mit seinen insgesamt 23 Fußgruppen und Wagen verlängert seinen Weg bis auf die Höhe von Getränkemarkt Alfes. „Damit sind wir näher am Zelt“, erläuterte Lazar.

Im Festzelt werden nach dem Umzug alle Fußgruppen und Wagenbauer auf die Bühne geholt und vorgestellt. „Sie sehen sich gegenseitig ja nie. Das wollen wir ändern. Überhaupt haben sie sich alle jede Menge Arbeit gemacht und das möchten wir besonders wertschätzen.“

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