Standortkonzept

Volksbank Bigge-Lenne schließt im Frühjahr erste Filialen

Die Kirchhundemer Filiale der Volksbank Bigge-Lenne wird zum 30. April geschlossen.

Die Kirchhundemer Filiale der Volksbank Bigge-Lenne wird zum 30. April geschlossen.

Foto: Volker Eberts

Kreis Olpe/Schmallenberg/Winterberg/Brilon.  Drei Filialen der Volksbank Bigge-Lenne im Kreis Olpe schließen zum 30. April endgültig, fünf weitere sollen Anfang des nächsten Jahres folgen.

Die Volksbank Bigge-Lenne schließt zum 30. April drei Filialen im Kreis Olpe. Betroffen sind die Standorte Helden, Rönkhausen und Kirchhundem, darüber hinaus auch Fleckenberg, Dorlar und Oberkirchen im Schmallenberger Bereich.

In einem zweiten Schritt werden zum 31. Januar 2021 auch die Standorte Fretter, Meggen, Elspe, Saalhausen und Welschen Ennest sowie im HSK-Gebiet Wormbach und Siedlinghausen geschlossen.

Volksbank dann mit 10 Standorten mit Personal

„Insbesondere die Auswirkungen der Niedrigzinsphase sowie die Digitalisierung mit einem deutlich veränderten Kundenverhalten machen eine Neuausrichtung unabdingbar“, begründet Vorstandsmitglied Michael Griese den Schritt. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bank das neue Standortkonzept angekündigt, den genauen Zeitraum aber offen gelassen.

Die Mitarbeiter werden in die umliegenden Beratungszentren Attendorn, Bamenohl, Grevenbrück, Altenhundem, Schmallenberg, Winterberg und Medebach sowie die Beratungsfilialen Würdinghausen, Bad Fredeburg und Hallenberg integriert. „Mit der Fokussierung auf dann zehn personenbesetzte Standorte sollen Mitglieder und Kunden von einer noch besseren Konzentration von Expertenwissen und Beratungsleistungen profitieren“, teilt die Volksbank mit.

Kooperationen sollen Bargeldversorgung sichern

Im gesamten Geschäftsgebiet von Attendorn über Finnentrop, Lennestadt, Kirchhundem und Schmallenberg bis nach Winterberg, Medebach und Hallenberg solle die Bargeldversorgung weiterhin sichergestellt werden. „Wir setzen auch auf die sich zwischenzeitlich bewährten Kooperationen,“ erläutert Bernd Griese. Anbieten werde man auch weiterhin den Geld-Bring-Service.

Während die Filiale in Kirchhundem geschlossen wird, soll das im selben Gebäude untergebrachte Kunden-Service-Center mit neuen Leistungen ausgebaut werden. Die Möglichkeit der Videoberatung und die telefonische Begleitung der Kunden bei der Nutzung der digitalen Leistungen werden von Kirchhundem aus möglich sein.

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