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Menden: Ein Kindersommer unter strengen Corona-Auflagen

Ganz so unbeschwert wie in den vergangenen Jahren wird es beim Kindersommer unter dem Zeltdach diesmal nicht zugehen. Die Corona-Pandemie lässt die Veranstaltung nur unter strengen Vorgaben zu.

Ganz so unbeschwert wie in den vergangenen Jahren wird es beim Kindersommer unter dem Zeltdach diesmal nicht zugehen. Die Corona-Pandemie lässt die Veranstaltung nur unter strengen Vorgaben zu.

Foto: Yasser Aboshaeer

Menden.  Gute Nachrichten für zahlreiche Mendener Eltern: der Kindersommer unter dem Zeltdach wird auch in diesem Jahr stattfinden.

Gute Nachrichten für zahlreiche Eltern in der Hönnestadt: der Kindersommer unter dem Zeltdach wird stattfinden. Allerdings mit Einschränkungen und Anmeldung vorab, wie die Stadt nun mitteilt.

Der seit Jahren beliebte Kindersommer unter dem Zeltdach steht in Zeiten von Corona vor Veränderungen. Zwar wird die Veranstaltung stattfinden, allerdings „nicht so locker, wie ihn die Mendener aus den vergangenen Jahren kennen“, so Stadtsprecher Johannes Ehrlich. Eigentlich ist der Kindersommer ein Angebot, zu dem Eltern mit ihren Kindern spontan kommen können. So konnten in den vergangenen Jahren auch spontane Gäste auf der Tribüne unter dem Zeltdach platznehmen und die unterschiedlichen Vorführungen wahrnehmen.

Anmeldung per Mail

Doch in diesem Jahr gibt es keine Tribüne. Zudem kann der Kindersommer nur unter den folgenden Regeln angeboten werden. So dürfen sich maximal 100 Besucher unter dem Zeltdach versammeln. Diese müssen sich vorher per E-Mail an kindersommer@menden.de anmelden. Und das für jede der sechs Veranstaltungen der Reihe, denn die Anmeldung ist immer erst eine Woche im Voraus für nur eine Veranstaltung möglich.

Eine pauschale Anmeldung für alle sechs Aufführungen ist nicht möglich – auch aus Gründen der Fairness anderen Familien gegenüber. In dieser Anmeldungs-E-Mail müssen zwingend der Name der erwachsenen Begleitperson mit Adresse und Telefonnummer und die Personenanzahl genannt werden. Angemeldete Zuschauer erhalten dann eine Bestätigungsmail mit einer „Platznummer“. Die Daten werden in einer Liste erfasst, die zur Rückverfolgbarkeit bei einer Corona-Infektion genutzt werden. Die Listen werden nach vier Wochen gemäß der Datenschutzvorgaben vernichtet.

Kein erneuter Einlass

Vor Ort werden den Besuchern feste Sitzgruppen zugewiesen. Bei schlechtem Wetter wird die jeweilige Veranstaltung notfalls abgesagt, da es keine Alternative zum Veranstaltungsort unter dem Zeltdach gibt. Alle Besucher sind dazu angehalten, die gängigen Hygieneregeln einzuhalten. Außerdem werden die Besucher darum gebeten, die Vorstellungen nicht zwischendurch zu verlassen. „Sollte dies trotzdem nötig sein, gibt es leider keinen erneuten Einlass“, heißt es dazu. Die Nutzung der Toiletten im Rathaus sind nur im Notfall und auch nur für einzelne Familien möglich. Die Stadtverwaltung und das Team Stadtteilarbeit bitten um Verständnis für diese Einschränkungen.

„Wir freuen uns aber trotz allem, dass wir dieses Angebot auch in diesem Jahr bereitstellen können“, erklärt Ehrlich.

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