Menschen in Schmallenberg

Burkhard Weber ist seit 25 Jahren bei der Fashion Week

Der Fachmann für Bild und Rahmen, Burkhard Weber (67), findet in Schmallenberg alles was er zum Leben braucht.

Der Fachmann für Bild und Rahmen, Burkhard Weber (67), findet in Schmallenberg alles was er zum Leben braucht.

Foto: Nina Kownacki

Schmallenberg.   Burkhard Weber hat eine Kunstwerkstatt in Schmallenberg. Als Schauwerbegestalter für Industrie und Handel ist er deutschlandweit unterwegs.

Burkhard Weber betreibt seit fünf Jahren seine Kunstwerkstatt in Schmallenberg. In seiner beruflichen Laufbahn war er vielseitig unterwegs - doch Schmallenberg war schon immer und ist bis heute noch seine Heimat, wo er sich am wohlsten fühlt.

Was führt Sie nach Schmallenberg?

Burkhard Weber: Die Verbundenheit zu Schmallenberg und meine Wurzeln führen mich an diesen Ort. Ich bin hier geboren und lebe in unserem Eigenheim in Fleckenberg.

Was gefällt Ihnen an Schmallenberg?

Ich fühle mich hier entschleunigt und genieße die Ruhe. Dadurch, dass ich circa 30 Jahre beruflich viel unterwegs war und auch mehrere Jahre lang woanders gewohnt habe, erlebe ich Schmallenberg heute umso intensiver.

Nach dieser Zeit habe ich die Region wieder mit anderen Augen gesehen und den Ort, in dem ich lebe, noch mehr zu schätzen gewusst. Falls mich dann doch die Lust packten sollte, in eine größere Stadt zu fahren, könnte ich auch das zu jeder Zeit machen.

Was bedeutet Heimat für Sie?

Heimat ist ein Ort, an den ich gerne zurückkomme. Ich fühle mich wohl und geborgen, auch weil ich die Menschen kenne. Außerdem entwickelt man seine Gewohnheiten, wenn man eine lange Zeit an einem Ort lebt.

Ich weiß, wo ich was finde, wenn ich etwas brauche, wen ich kontaktieren kann, wenn ich Hilfe benötige, oder wo ich hingehen kann, wenn ich Wurst und Brötchen kaufen möchte.

Was machen Sie beruflich?

Mein berufliches Spektrum ist breit. Ich betreibe seit fünf Jahren meine Kunstwerkstatt Burkhard Weber in Schmallenberg, wo ich unter anderem Bilder verkaufe, drucke, repariere und einrahme. Meine Frau übernimmt die Buchbinderei.

Ich bin außerdem als freier Maler tätig und gebe Malkurse. Dem Beruf als Dekorateur im Bereich Textil gehe ich schon seit Jahrzehnten nach - als Schauwerbegestalter für Industrie und Handel bin ich deutschlandweit unterwegs.

Was ist Ihr persönlicher Höhepunkt in Ihrer Berufslaufbahn?

Bereits seit 25 Jahren fahre ich schon zur Berliner Fashion Week, um dort einen Messestand und die Kollektion zu kreieren und zu dekorieren.

Und wann haben Sie Ihre Leidenschaft zur Malerei entdeckt?

Schon in jungen Jahren hat mich das Bild „Les Éléphants“ von Salvador Dalí fasziniert. Ab dann entdeckte ich meine Freude an Form und Farbe und habe mich autodidaktisch der Malerei gewidmet.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Ich wünsche mir allgemein, dass die Menschen in Anbetracht unserer Umwelt in vielen Bereichen bewusster handeln und damit nachhaltiger leben.

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