Virus

Corona-Obergrenze ab 50 Fällen: Hochsauerland meldet 3,08

Virologe rechnet nicht mit Infektions-Anstieg

Besteht die Gefahr, dass das Virus sich wieder ausbreitet? Wie verhalten wir uns jetzt richtig? Virologe Prof. Dr. Ulf Dittmer im Videointerview.

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Meschede.  Ab 50 Corona-Erkrankungen pro Woche auf 100.000 Einwohner müssen verschärfte Maßnahmen geprüft werden. Im Hochsauerland liegt weit darunter.

Im Hochsauerlandkreis ist eine Corona-Erkrankung hinzugekommen. Die Zahlen für den Hochsauerlandkreis lauten für Montag, 11. Mai, 9 Uhr, wie folgt: In der Statistik stehen 519 Genesene und 56 Erkrankte sowie 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Von den Erkrankten werden fünf Personen stationär behandelt (eine intensiv). Die Zahl aller bestätigten Erkrankten beträgt 592. Die Sieben-Tage-Berechnung pro 100.000 Einwohner liegt bei 3,08 - also weiter unter der Grenze, ab der Verschärfungen geprüft werden müssten. Das gilt ab 50 Erkrankungen.

Die Zahlen für den Hochsauerlandkreis werden von dem Krisenstab in Meschede ab sofort nicht mehr an Wochenenden oder Feiertagen in einer Presse-Information oder in den Sozialen Medien veröffentlicht. Grund hierfür sind die stagnierenden Fallzahlen. Sollte es an diesen Tagen besondere Vorkommnisse geben, wird direkt umfassend informiert, teilte die Behörde mit.

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