Infektion

Corona: Schon 21 Betroffene gelten im HSK wieder als gesund

Mitarbeiter eines Rettungsdienstes holen hier einen Corona-Infizierten ab. Die Zahl der Betroffenen ist im Hochsauerlandkreis leicht gestiegen.

Mitarbeiter eines Rettungsdienstes holen hier einen Corona-Infizierten ab. Die Zahl der Betroffenen ist im Hochsauerlandkreis leicht gestiegen.

Foto: Robert Michael / dpa

Meschede.  Mehr Gesunde, aber auch mehr Kranke - wenn auch nicht in hoher Steigerungszahl: Die aktuellen Corona-Zahlen für den Hochsauerlandkreis.

Die Zahl der Gesunden, die zuvor am Coronavirus erkrankt waren, ist im Hochsauerlandkreis auf mittlerweile 21 gestiegen. Eine weitere verhalten positive Nachricht: Die Zahl der Infektionen ist nur leicht gestiegen. 172 Personen sind erkrankt (Stand: Donnerstag, 26. März, 14 Uhr), am Tag zuvor waren es 166, davon befinden sich zwölf in stationärer Behandlung. Darüber hinaus gibt es 14 begründete Verdachtsfälle.

Schutzmasken eingetroffen

Das Land NRW hat dem Hochsauerlandkreis unterdessen 5720 Schutzmasken der Stufe FFP2 zugewiesen. Sie sind besonders für den Umgang mit infizierten Patienten gedacht. Der Fachdienst Rettungsdienst/Feuer- und Katastrophenschutz verteilt die Masken derzeit nach Priorität an die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

Der Kreis hat bereits Schutzausrüstung in verschiedenen Schutzstufen in hohen Stückzahlen selbst bestellt. Allerdings sind die Lieferzeiten lang und die Mengen nicht wie gewünscht vorhanden. Sollten Teillieferungen eingehen, werden sie umgehend weiter verteilt.

Appell wegen des Trinkwassers

Das Gesundheitsamt erinnert darüber hinaus daran, dass Trinkwasser unser qualitativ am meisten überwachtes Lebensmittel ist. Die Wasserversorger sorgen für die Einhaltung der strengen gesetzlichen Qualitätskriterien bis zum Punkt des Verbrauchers. Negative qualitative Änderungen können auf das Trinkwasser innerhalb der Installation der Gebäude einwirken, wenn es lange in den Leitungen ungenutzt verweilt.

Stagniert Wasser in der Leitung, kann es Inhaltsstoffe des Materials der Leitungsrohre aufnehmen. Dadurch verschlechtert sich unter Umständen innerhalb weniger Stunden die Qualität des Trinkwassers. Nach etwas längerer Zeit können auch Bakterien aus Biofilmen oder schwach durchströmten Winkeln des Verteilungsnetzes die Qualität des Trinkwassers negativ beeinträchtigen. Das Kreisgesundheitsamt bittet daher darum, auch in Zeiten der Schließung von Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen sicherzustellen, dass das Trinkwasser in den Leitungen regelmäßig an allen Entnahmestellen abgenommen wird.

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