Immobilien

Immobilienpreise im HSK steigen während der Corona-Krise

Meschede Nord aus der Luft. In Meschede wurden in der ersten Jahreshälfte 55 Ein- und Zweifamilienhäuser veräußert.

Meschede Nord aus der Luft. In Meschede wurden in der ersten Jahreshälfte 55 Ein- und Zweifamilienhäuser veräußert.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Meschede/Schmallenberg.  Im Hochsauerlandkreis sind die Preise für Baugrund und Häuser in der ersten Jahreshälfte gestiegen. Doch nicht überall ist die Entwicklung gleich.

Die Immobilienpreise im Hochsauerlandkreis sind trotz der Corona-Krise gestiegen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden zwar zehn Prozent weniger Kaufverträge über Grundstücke als im gleichen Zeitraum des Vorjahres abgeschlossen. Der Umsatz stieg aber um zwei Prozent gestiegen. Das berichtete der Gutachterausschuss des HSK in seinem Halbjahresbericht zur Immobilienmarktentwicklung. Darin betrachtet werden alle Kommunen, mit Ausnahme von Arnsberg.

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Die Entwicklung unterscheidet sich regional erheblich. 137 Bauplätze für Ein- oder Zweifamilienhäuser wurden im Durchschnitt für 65 Euro/Quadratmeter gekauft, die Preisspanne erstreckt sich von 10 bis zu 175 Euro/Quadratmeter. Die meisten Bauplätze wurden in Schmallenberg (23), gefolgt von Brilon (22), verkauft.

Der Durchschnittspreis für Landwirtschaftsflächen beträgt 2,20 Euro/Quadratmeter bei einer Preisspanne von 0,40 bis 6 Euro/Quadratmeter. Ähnlich stellen sich auch die Preise für Wald, mit einem Durchschnitt von 1,60 Euro/Quadratmeter dar (Preisspanne von 0,20 bis 5,40 Euro/Quadratmeter).

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Für die 326 Ein- und Zweifamilienhäuser im Normaleigentum wurden im Durchschnitt 1310 Euro/Quadratmeter Wohnfläche erzielt. Die Verkaufszahlen für sind um 11 Prozent und der Geldumsatz sogar um 33 Prozent gestiegen. Die teuersten Häuser kosteten 4100 Euro/Quadratmeter. Die meisten Ein- und Zweifamilienhäuser wurden in Brilon und Meschede (jeweils 55) veräußert.

Für Mehrfamilienhäuser wurden im Durchschnitt 650 Euro/Quadratmeter Wohnfläche gezahlt, während für Dreifamilienhäuser im Durchschnitt 850 Euro/Quadratmeter Wohnfläche erzielt wurden. Die Verkaufszahlen für Wohnungs- und Teileigentum sind um 26 Prozent gesunken. Für Wohnungen im Ersterwerb nach Neubau wurden im Mittel 2.720 €/m² Wohnfläche und für Weiterverkäufe 1.260 €/m² Wohnfläche gezahlt.

Zahlen für Meschede und Schmallenberg

Hier wurden im ersten Halbjahr 15 Prozent weniger Kaufverträge über Grundstücke als im gleichen Zeitraum des Vorjahres abgeschlossen. Der Umsatz ist um 13 Prozent gesunken. 52 Bauplätze für Ein- oder Zweifamilienhäuser wurden im Durchschnitt für 85 Euro/Quadratmeter gekauft, die Preisspanne erstreckt sich von 35 bis zu 145 Euro/Quadratmeter. Die meisten Bauplätze wechselten in Schmallenberg (23), gefolgt von Meschede (14), den Eigentümer. In Schmallenberg gab es den größten Zuwachs gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres, in dem lediglich 14 Bauplätze veräußert wurden.

Der Durchschnittspreis für Landwirtschaftsflächen beträgt 3 Euro/Quadratmeter bei einer Preisspanne von 0,40 bis 6,00 Euro/Quadratmeter. Für die 97 Ein- und Zweifamilienhäuser im Normaleigentum wurden im Durchschnitt 1270 Euro/Quadratmeter Wohnfläche erzielt. Die günstigsten Häuser kosteten 390 und die teuersten 2380 Euro/Quadratmeter. Die meisten Ein- und Zweifamilienhäuser wurden in Meschede (55) und Schmallenberg (23) veräußert.

Die Verkaufszahlen für Wohnungs- und Teileigentum sind um 17 Prozent gesunken. Dem gegenüber ist der Umsatz um 31 Prozent gestiegen. Für Wohnungen im Ersterwerb nach Neubau wurden im Mittel 2790 Euro/Quadratmeter Wohnfläche und für Weiterverkäufe 1410 Euro/Quadratmeter Wohnfläche gezahlt.

Die Aufgaben der Gutachterausschüsse beim HSK sind neben der Führung der Kaufpreissammlung und der Veröffentlichung von Marktdaten die Erstattung von Gutachten über Immobilien. Der vollständige Halbjahresbericht und weitere Berichte über Teilbereiche sind im Internet unter www.gaa.hochsauerlandkreis.de/ erhältlich.

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