Gericht

Kinderporno-Prozess: Gefängnisstrafe für 60-jährigen Esloher

Wegen des Besitzes und dem Erwerb von Kinderpornografie hat  das Amtsgericht Meschede  am Donnerstag einen 60 Jahre  alten Mann aus einem Ortsteil von Eslohe zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt.       

Wegen des Besitzes und dem Erwerb von Kinderpornografie hat das Amtsgericht Meschede am Donnerstag einen 60 Jahre alten Mann aus einem Ortsteil von Eslohe zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt.      

Foto: Frank Selter

Eslohe.   Heftiger Kinderporno-Fall vor dem Amtsgericht: Ein 60-Jähriger aus einem Dorf in der Gemeinde Eslohe muss drei Jahre und drei Monate in Haft.

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Wegen des Besitzes und des Erwerbs von Kinderpornografie hat das Amtsgericht Meschede am Donnerstag einen 60 Jahre alten Mann aus einem Ortsteil von Eslohe zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt.

7000 Fotos und 500 Videos

Die Ermittler hatten mehr als 7000 Fotos und 500 Videos auf Rechnern und Datenträgern des Mannes gefunden. Dateien, die zeigen, wie Kinder auf heftigste Art missbraucht und misshandelt werden.

Bei einem der Filme handelt es sich nach Angaben der Ermittler „um eines der schockierendsten Videos, das derzeit im Darknet im Umlauf ist“. Im Darknet war der 60-Jährige unter dem Pseudonym „Babyhunter“ unterwegs.

Widerwärtigste Handlungen

Dort hatte er auch Kontakt zu dem Ersteller des besagten Videos. 300 Euro hatte er ihm auf die Philippinen überweisen. Unklar geblieben ist im Prozess, ob der Angeklagte möglicherweise sogar Einfluss auf die Erstellung des Films hatte, in dem ein zweijähriges Mädchen gefesselt und über einer Toilettenschüssel hängend widerwärtigste Handlungen und Qualen über sich ergehen lassen musste.

Wir berichten weiter.

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