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Meschede: Was wird aus der Diskothek Embassy?

Die Diskothek Embassy an der Briloner Straße in Meschede steht derzeit leer.

Die Diskothek Embassy an der Briloner Straße in Meschede steht derzeit leer.

Foto: Ilka Trudewind

Meschede.  Die Diskothek Embassy oder auch „Keller“ genannt steht seit November 2018 leer. Nun gibt’s neue Pläne für das Gebäude in der Mescheder City.

Die großen Zeiten der Diskothek Embassy sind vorbei. Meschedes letzte Disko steht seit über einem Jahr leer. So geht es nun weiter.

Im Gespräch mit dieser Zeitung bestätigt Eigentümer Hans-Albert Kotthoff die Verkaufsabsichten, über die in der Stadt bereits gesprochen wird. Das Haus, in dem sich die ehemalige Diskothek befindet steht zum Verkauf. Es wird über die Arnsberger Makler AF Immobilien für 255.000 Euro angeboten.

Das Erdgeschoss (106 Quadratmeter) ist seit vielen Jahren an einen Spielhallenbetreiber vermietet. Im Ober- und Dachgeschoss befindet sich eine 141 Quadratmeter große Wohnung mit drei Schlafzimmern, zwei Bädern und Terrasse. Im Keller wurde auf 164 Quadratmetern die ehemalige Disco „Embassy“ betrieben.

Scotch Club wurde nie eröffnet
Die Diskothek im Untergeschoss steht seit November 2018 leer. Zwar sollte zum Jahresstart 2019 eine Club mit dem Namen Scotch Club an dieser Stelle eröffnen. Der Vertrag kam jedoch nicht zustande. Es blieb bei der Eröffnungsabsicht, die der mögliche neue Betreiber bereits im Internet auf seiner Instagram-Seite angekündigt hatte. Die Glanzzeiten erreichte der Club unter seinem Betreiber Wolfgang Meyer, der jedoch schon 2014 aufgehört hatte.

„Es ist sehr schwer einen zuverlässigen Pächter zu finden“, sagte Eigentümer Kotthoff. Von einer weiteren Verpachtung habe er deshalb erst einmal Abstand genommen und möchte das Wohn- und Geschäftshaus nun verkaufen.

Da die Diskothek nun schon einige Zeit geschlossen ist, müsste ein neuer Pächter zudem mit einer umfassenden Prüfung der Unteren Bauaufsicht der Stadt Meschede rechnen, die nach Übernahme einer bestehenden Gastwirtschaft oder einer Neuverpachtung erfolgt. „Hierbei wird kontrolliert, ob die Gaststätte bau- und sicherheitstechnisch noch dem Stand der Technik entspricht. Sollte dies nicht der Fall sein, würde eine entsprechende Nachrüstung erforderlich - wie zum Beispiel eine Ausstattung mit Feuerlöscher, Brandschutztüren, Fluchtwegbeschilderung, Brandmeldeanlage“, erklärt Stadtsprecher Jörg Fröhling.

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