Arbeitsmarkt

So viele Menschen pendeln aus und in den Hochsauerlandkreis

 Ein Schild mit der Aufschrift „Pendler“ steht an einer Autobahnanschlussstelle. Die Zahl der Berufspendler ist in vielen Regionen hoch.

Ein Schild mit der Aufschrift „Pendler“ steht an einer Autobahnanschlussstelle. Die Zahl der Berufspendler ist in vielen Regionen hoch.

Foto: David-Wolfgang Ebener / dpa

Meschede/Eslohe/Bestwig/Schmallenberg.  Die Agentur für Arbeit hat die Pendlerströme analysiert. Wohin pendeln wieviele Menschen aus dem Hochsauerland zur Arbeit? Und wer fährt hierher?

Mehr als jeder Fünfte aus dem Hochsauerland pendelt in einen anderen Kreis zur Arbeit. Diese Daten sind jetzt im Pendleratlas der Agentur für Arbeit aufbereitet worden. Soest, Waldeck-Frankenberg und der Märkischer Kreis stehen dabei an der Spitze, sowohl bei Auspendlern wie bei Einpendlern.

Im Hochsauerlandkreis wohnen insgesamt 106.779 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen pendeln 23.272 zur Arbeit in einen anderen Kreis. Gleichzeitig pendeln 22.187 Beschäftigte, die in einem anderen Kreis wohnen, zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in das Hochsauerland.

Der Saldo von Aus- und Einpendlern beläuft sich demnach auf minus 1085.

Ihren Arbeitsort im Hochsauerlandkreis haben damit 105.694 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, von ihnen sind 21 Prozent Einpendler. Die Daten beziehen sich auf die letzte aktuelle Erfassung von Juni 2018.

Zum Vergleich: In Deutschland wohnen 32,633 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen pendeln 12,8 Millionen oder 39 Prozent zur Arbeit in einen anderen Kreis innerhalb Deutschlands. Aus dem Ausland pendeln zusätzlich insgesamt 212.500 Personen entsprechend nach Deutschland ein.

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