Verkehr

Wegen Gefahr: Stadt prüft Halteverbot an Schule in Freienohl

Blick auf die Konrad-Adenauer-Schule in Freienohl: Auch dort gibt es Probleme mit parkenden Eltern.

Blick auf die Konrad-Adenauer-Schule in Freienohl: Auch dort gibt es Probleme mit parkenden Eltern.

An Adenauer-Schule und Kindergarten in Freienohl soll ein Halteverbot eingerichtet werden. Schuld sind Helikopter-Eltern.

Freienohl/Meschede. Die Stadt Meschede prüft ein beidseitiges Halteverbot an der Konrad-Adenauer-Schule in Freienohl. Grund ist ist die Situation dort morgens und mittags: Sie wird als „problematisch“ beschrieben.

Schreiben des Elternvereins

Betroffen ist der Bereich der Hauptschule und des Kindergartens in der Straße Im Ohl in Freienohl. Zu den Hol- und Bringzeiten herrsche dort ein reges Verkehrsaufkommen. Die so entstehende Situation erschwert nach Einschätzung der Stadt Meschede den Busbetrieb und lässt zusätzlich den Weg zur Schule unübersichtlich und gefährlich erscheinen.

Aufgrund eines Schreibens des Elternvereins Freienohl und einer Beschwerde des zuständigen Busunternehmen Zacharias hat Ende April sogar ein Ortstermin mit der Polizei, dem Bezirksbeamten aus Freienohl und der Stadt Meschede als örtliche Straßenverkehrsbehörde stattgefunden. Derzeit werde in Abstimmung mit der Kreispolizeibehörde geprüft, ob im Bereich der Konrad-Adenauer-Schule sowie in der Wendeschleife ein beidseitiges Halteverbot durch Zeichen 283 der Straßenverkehrsordnung eingerichtet werden könne.

Busse könnten ungehindert einfahren

Die Folge: Die Busse könnten dann diesen Bereich ungehindert befahren und die Schülerinnen und Schüler ein- und aussteigen lassen. „Unübersichtliche Situationen, in denen Schüler zwischen den parkenden Pkw auf die Fahrbahn treten, um in Richtung Schule zu gehen, würden in diesem Bereich künftig entfallen“, so die Stadtverwaltung.

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