Wirtschaft

Ärger wegen des Umzugs des Edeka-Lagers nach Oberhausen

Das Edeka-Zentrallager an der Chemnitzer Straße ist zu klein. Moers verliert Arbeitsplätze.

Foto: Heiko Kempken

Das Edeka-Zentrallager an der Chemnitzer Straße ist zu klein. Moers verliert Arbeitsplätze. Foto: Heiko Kempken

Moers.   Vorsitzender des Planungsausschusses spottet nach Ablehnung eines Umzugs innerhalb von Moers durch den RVR: Kohlenhuck ist keine Auenlandschaft.

Hartmut Hohmann, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, ärgert sich über die Verlegung des Edeka-Zentrallagers von Moers nach Oberhausen, insbesondere weil ein Umzug innerhalb der Stadt auf ein eigentlich passendes Gelände in Kohlenhuck am Regionalverband Ruhr (RVR) gescheitert ist (die NRZ berichtete Dienstag). Offenbar halte der RVR die ausgekieste und mit totem Bergematerial verfüllte Fläche in Kohlenhuck für landschaftlich so schützenswert, dass dort nicht einmal eine Firma angesiedelt werden könne, die bereits in der Stadt ansässig ist. Ob der RVR die Fläche für eine „niederrheintypische Auenlandschaft“ halte, fragt Hohmann ironisch. Der SPD-Politiker würdigt, dass Edeka am Bau einer neuen Hauptverwaltung, eines Schulungszentrums und eines E-Centers in Utfort festhält, aber: „Ich hätte es besser gefunden, wenn wir auch die Logistik-Arbeitsplätze von Edeka hätten halten können.“

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