Landesgartenschau

Alle Kamp-Lintforter sollen zu Laga-Botschaftern werden

Thorsten Kalmutzke, Chef der Eventagentur passepartout, warb auf der 5. Arena zur Landesgartenschau als Kamp-Lintforter um das Engagement seiner Mitbürger.

Thorsten Kalmutzke, Chef der Eventagentur passepartout, warb auf der 5. Arena zur Landesgartenschau als Kamp-Lintforter um das Engagement seiner Mitbürger.

Foto: Markus Joosten

Kamp-Lintfort.   Bei der gut besuchten 5. Arena zur Landesgartenschau standen Planung und Werbung im Mittelpunkt. Bald gibt es die ersten Laga-Kaffeebecher.

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Wenn es um Veranstaltungswerbung geht, ist Thorsten Kalmutzke, Chef der Eventagentur passepartout, Fachmann. Dass ihm der Erfolg der Landesgartenschau 2020 aber vor allem als Kamp-Lintforter Bürger am Herzen liegt, daraus machte der Agenturchef bei der 5. Arena zur Landesgartenschau am Mittwochabend keinen Hehl: „Es mag kitschig klingen – aber wir haben die Möglichkeit, Stadtgeschichte zu schreiben“, forderte Kalmutzke in einer Rede seine Mitbürger bei der gut besuchten Veranstaltung in der Stadthalle auf, weiter mit anzupacken und das Potenzial, Gastgeber einer Landesgartenschau zu sein, offensiv zu nutzen.

Kamp-Lintfort plant mit 560 000 Besuchern

Zuvor hatte auch Bürgermeister Christoph Landscheidt noch einmal an die Kamp-Lintforter appelliert, sich in ihrem eigenen Umfeld als ständiger Botschafter der Landesgartenschau zu engagieren: „Sie sind ein Teil der Laga“, so Landscheidt, der am Abend auch die aktuelle Investitionssumme für die Landesgartenschau nannte (die Nettobaukosten betragen rund 16,3 Millionen Euro) und dabei betonte. „Wir investieren hier nicht nur für die sechs Monate.“ Das strahle auch in die Region.

Er berichtete unter anderem von seinem Besuch in Bad Lippspringe, wo die Landesgartenschau 2017 in der letzten Woche zuende gegangen war. Dort habe man im Vorfeld mit 480 000 Besuchern geplant – trotz eher durchwachsenem Wetter am Ende aber sogar 580 000 Besucher erreicht. In Kamp-Lintfort, sagte Kämmerer und Geschäftsführer der Laga GmbH, Martin Notthoff, kalkuliere man vorsichtig mit 560 000 Besuchern. Der große Einzugsbereich mit den Nachbarländern Niederlande und Belgien gebe aber sicher auch mehr her.

Kaffeetassen, Bambusbecher und Postkarten

Andreas Iland, Prokurist der Laga GmbH, stellte die Pläne für Werbung und Merchandising vor, darunter ein neues vom Schriftbild her prägnanteres Logo mit dem Zusatz „aufblühn’“. Schon im nächsten Jahr sollen die ersten Produkte rund um die Laga zu kaufen sein. Geplant sind unter anderem Postkarten, Kaffeetassen, Becher aus Bambus, T-Shirts für Kinder und Erwachsene, Turnbeutel, Caps und Buttons. Im Frühjahr soll die Kamp-Lintforter Landesgartenschau 2020 auch mit einer eigenen Homepage an den Start gehen.

Wie glücklich die Landschaftsarchitekten vom Berliner Büro bbzl über den Ratsentscheid für den Erhalt des Zechenturms sind, erklärte Professor Ulrike Böhm: „Wir sind dankbar dafür, dass der Turm stehenbleibt“, so Böhm, „die beiden Türme zusammen sind einfach unglaublich.“ Sie erläuterte den Planungsstand für das Zechenareal, den Wandelweg und das Areal am Klosterberg. Dort wird es auf dem Hang statt einen großen Paradiesgarten zwei Gärten („Himmel“ und „Erde“), sowie einen Aussichtspunkt geben, von dem aus man den Zechenturm sehen kann.

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