Stadtentwicklung

Am Neukirchener Ring in Neukirchen-Vluyn soll gebaut werden

Links ist die Fläche zu sehen.

Foto: Hans Blossey

Links ist die Fläche zu sehen.

Neukirchen-Vluyn.   Die Stadt hat den letzten Teil der Fläche erworben. Die Entwicklung ist Teil des Haushaltssicherungskonzeptes. 2020 ist als Baustart im Gespräch.

Am Neukirchener Ring soll gebaut werden. Die Stadt hat im vergangenen Jahr den restlichen Teil der Fläche zwischen der Gartenstraße und der Lindenstraße in Höhe des Feuerwehrgerätehauses erworben. Die Hälfte des Grundstücks sei bereits seit vielen Jahren im Besitz der Stadt gewesen, sagte Bürgermeister Harald Lenßen auf NRZ-Nachfrage.

Dem aktuellen Erwerb der Fläche sind lange Verhandlungen vorausgegangen. Es habe viele Jahre gedauert, sagt Lenßen. Aber jetzt sei für alle Seiten zufriedenstellend verhandelt und man sei sich handelseinig geworden.

„Der Acker wird weiter bewirtschaftet“, erklärt der Bürgermeister. Die Stadt habe den Pachtvertrag übernommen. Aber: Das Ziel sei, in Zukunft auf dem Gelände Baurecht zu haben. Der Erwerb des Grundstücks sei Teil des Haushaltssicherungskonzeptes, erinnert der Bürgermeister. Aus dem späteren Verkauf der Baugrundstücke soll ebenso Geld in das Stadtsäckel fließen wie aus den Steuermehreinnahmen, die durch die Ansiedlung zusätzlicher Einwohner resultieren.

„Jetzt wird die Fläche Schritt für Schritt entwickelt“, sagt Lenßen. In diesem Jahr soll das Technische Dezernat der Politik einen gangbaren Weg aufzeigen.

Für die Bauleitplanung sind üblicherweise etwa 15 bis 18 Monate einzurechnen. Danach müsse man erst die Infrastruktur schaffen, heißt es. Wie Bürgermeister Lenßen sagt, soll das Gebiet ähnlich wie das Baugebiet auf der ehemaligen Niederbergfläche in zwei bis drei Abschnitten bebaut werden. Je nach Nachfrage. An welcher Stelle am sinnvollsten begonnen wird, muss noch festgelegt werden.

Start im Jahr 2020

Realistisch für den Baustart von Häusern scheint demnach das Jahr 2020 zu sein. Lenßen spricht von Einfamilienhäusern, aber auch vom Geschosswohnungsbau. In diesem Zusammenhang erinnert er an den politischen Willen, künftig bei der Entwicklung von Neubaugebieten immer einen Anteil an bezahlbarem Wohnraum im Blick zu haben.

Auf der Fläche am Neukirchener Ring liegt eine so genannte Baulandklausel. Das heißt, dass in dem Moment, in dem aus dem derzeitigen Acker Bauland wird, auch der frühere Eigentümer finanziell beteiligt wird.

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