Schule

Amelie und Anna laufen in Moers für den Klimaschutz

Amelie Laake und Anna Siewert machen sich fürs Klima stark.

Amelie Laake und Anna Siewert machen sich fürs Klima stark.

Foto: Adolfinum

Moers.  Die beiden Schülerinnen gehen auf das Gymnasium Adolfinum in Moers. Aus ihrer Idee entwickelt sich ein Aktionstag – mit klaren Zielen.

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Laufen und damit etwas für den Klimaschutz tun? Diese Idee hatten Amelie Laake und Anna Siewert, beide Schülerinnen des Adolfinums, kurz vor den Sommerferien. Gemeinsam mit Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern des Gymnasiums Adolfinum entwickelte sich daraus der Aktionstag „Klimafinum“, der am 24. September stattfinden wird, wie Thomas Kozianka vom Adolfinum berichtet.

Es gibt gleich mehrere Schauplätze und Aktionen, bei denen Schülerinnen und Schüler auf die Veränderungen durch den Klimawandel aufmerksam machen und gleichzeitig etwas dagegen unternehmen werden. Bei dem Sponsorenlauf auf der Platzanlage des MTV Moers geht es um Geld, das in drei Projekte investiert werden soll: Zum einen möchten die Adolfiner den „World Wide Fund For Nature“(WWF) bei Projekten zur Sicherung des Amazonas-Regenwaldes unterstützen, der als grüne Lunge eine globale Bedeutung für das Klima hat. Zum anderen geht es Klimaschutz vor Ort: Für die Schule soll ein Trinkwasserspender finanziert werden, damit am Adolfinum weniger Getränkeverpackungen verbraucht werden. Darüber hinaus soll das Schulgelände grüner werden lassen: Geplant sind Flächen mit Wildblumen, Baumpflanzungen und eine eigene Schulimkerei. Und auch dem Müll sagen die Adolfiner den Kampf an: Mit einer Müllsammelaktion – unterstützt durch die – Enni sollen Teile des Schlossparks gesäubert werden.

Der Tag stehe im Zeichen des Klima- und Umweltschutzes, aber natürlich dürfe der Spaß an der Sache nicht fehlen: Ein Rahmenprogramm mit Musik, einem Fußballspiel zwischen einem Schülerteam und einem Team aus Lehrerinnen, Lehrern und Eltern und ein 5000-Meter-Lauf der Erwachsenen runden den Tag ab. Während des Aktionstages sorgt der Elternverein mit Essen und Getränken für das leibliche Wohl – ohne zusätzlichen Müll durch Einweggeschirr. Alle Schülerinnen und Schüler bringen ihr eigenes Geschirr mit, einige Mehrwegbecher und Co. sind für interessierte Zuschauer vorhanden.

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