Stadtentwicklung

An der Drüenstraße in Neukirchen-Vluyn geht es von vorne los

Zurück auf Null: Für die Fläche an der Drüenstraße in Neukirchen-Vluyn müssen nun neue Pläne her.

Zurück auf Null: Für die Fläche an der Drüenstraße in Neukirchen-Vluyn müssen nun neue Pläne her.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn.  Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat am Mittwoch auch die aktuellen Planungen für das Grundstück gekippt. Dem ging eine rege Diskussion voraus.

Die aktuellen Planungen zur Bebauung der Fläche an der Drüenstraße sind vom Tisch. Das Votum des Stadtentwicklungsausschusses in der Sitzung am Mittwoch war eindeutig: Die Planung mit den geänderten Planungsvorgaben soll nicht weiterverfolgt werden. Somit ist auch dieser Anlauf gescheitert. Vorgesehen war nach wie vor der Bau von sechs Mehrfamilienhäusern inklusive Tiefgarage.

Der SPD-Fraktionsvize Günter Zeller monierte, dass erst „ein Jahr nach der Kostenaufstellung“ auffalle, dass „ein Großteil der Bäume im Weg“ stehe. Zeller: „Das ist nicht redlich.“ Er schlage vor, die Zusammenarbeit zu beenden. Eine „absurde Reihenfolge“, nannte Klaus Wallenstein (NV Auf geht’s) das Vorgehen.

Christian Pelikan (Bündnis 90 /Die Grünen) störte sich am Abholzen der Bäume und wies auf das Fehlen sozialen Wohnungsbaus hin. Bernd Hucklenbroich (CDU) kritisierte das jetzige „Hau-Ruck-Verfahren“ und sagte: „Das muss neu ausgeschrieben werden.“

Zuvor hatte der Gutachter betont, dass ohne Baumverlust nur eine Bebauung auf einem schmalen Streifen an der Drüenstraße möglich sei. Egal, wer baue, stehe vor den gleichen Problemen, sagte der Technische Beigeordnete Ulrich Geilmann. Die Einwände vermochten die Politik nicht zu überzeugen.

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