Stadtentwicklung

Arbeiten für den Kunstrasenplatz am Schulzentrum verschoben

Foto: Hans Blossey

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Neukirchen-Vluyn.   Der Start für die Bauarbeiten am dritten Bauteil der Schulsportanlage in Neukirchen-Vluyn verzögert sich. Es gab Probleme bei der Ausschreibung.

Die Arbeiten am dritten Bauteil der Schulsportanlage sollten längst laufen. In der ursprünglichen Rahmenterminplanung war der Start für Ende Juni avisiert. Nach NRZ-Informationen soll er dann auf Anfang Juli verschoben worden sein. Nun könnte es noch deutlich länger dauern, bis das Kunstrasenfeld samt Nebenanlagen realisiert werden kann. Der Technische Beigeordnete Ulrich Geilmann sprach auf NRZ-Anfrage von einer Verzögerung von bis zu einem halben Jahr.

Grund dafür sind Probleme bei der Ausschreibung, wie Geilmann weiter sagt. Angefragt waren unter anderem Arbeiten für die Beleuchtung, die Zäune, den Rasen, Tiefbauarbeiten und dergleichen mehr. Ursprüngliche Kosten für diesen Abschnitt laut der Machbarkeitsstudie der Geo3 GmbH aus dem Mai 2017: rund 960 000 Euro.

Ein Angebot soll in die Millionen gehen

Die Ergebnisse der Ausschreibung sind, wie der Technische Beigeordnete erläutert, in „einzelnen Gewerken jenseits der wirtschaftlichen Vorgaben“. Ein Angebot soll nach NRZ-Informationen bei 1,2 bis 1,3 Millionen Euro gelegen haben. Man habe schauen müssen, ob die Vergaberegeln eingehalten worden sind, sagt der Beigeordnete. Somit musste auch geprüft werden, ob womöglich die Grundannahmen falsch waren. Das war aus Sicht der Stadt nicht der Fall.

„Die Ausschreibung musste aufgehoben werden“, sagt Geilmann. Zwei Angebote haben der Stadt vorgelegen. „Formal sind jetzt Nachverhandlungen erforderlich“, erklärt Geilmann. Das werde gerade vom Tiefbauamt vorbereitet. Sofern die Gespräche nicht zielführend sind, müsse neu ausgeschrieben werden. Mit den gleichen Rahmenbedingungen.

Es könnte wieder bei null losgehen

Heißt: In einem solchen Fall würde es wieder bei null losgehen. Nur mit dem möglichen Unterschied, dass zu einem anderen Zeitpunkt die Auftragsbücher der Firmen womöglich weniger voll und die Preise entsprechend niedriger sind.

„Wir konnten eigentlich erst richtig loslegen, als der Haushalt genehmigt war“, sagt Ulrich Geilmann. Das Go vom Kreis Wesel kam im April.

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