Polizei

Arbeiter (30) nach Unfall in Neukirchen-Vluyn verstorben

Symbolbild  Foto: Roland Weihrauch/dpa

Symbolbild Foto: Roland Weihrauch/dpa

Neukirchen-Vluyn.  Bei einem Arbeitsunfall in einer Baugrube in Neukirchen-Vluyn ist ein 30-Jähriger am Montag schwer verletzt worden. Nun ist der Mann verstorben.

Der Mann, der bei einem Arbeitsunfall am Montag am Kirchfuhrweg in Neukirchen-Vluyn schwer verletzt wurde, ist verstorben. Das bestätigte eine Sprecherin der Bezirksregierung am Mittwoch auf Nachfrage der NRZ. Der Behörde ist der betriebliche Arbeitsschutz unterstellt.

Am Kirchfuhrweg in Neukirchen hatte sich am Montagmorgen ein schwerer Arbeitsunfall ereignet, bei dem auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz kam. Das Unglück ereignete sich nach Polizeiangaben kurz nach 9 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt sei ein 30 Jahre alter Arbeiter offenbar in eine Baugrube abgerutscht und habe sich an Beton sehr schwer verletzt, hieß es.

Da ein Notarzt Lebensgefahr nicht ausschließen konnte, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der auf einem nahe gelegenen Bolzplatz landete und den Mann in eine Unfallklinik transportierte. Zeugen des Unfalls, sagt die Polizei, gebe es nicht. Das Amt für Arbeitsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zum Unfallhergang teilt die Bezirksregierung mit, dass zum Unfallzeitpunkt ein Unterfang eines Wohngebäudes erstellt wurde, das an die Baugrube der eigentlichen Baustelle anschließt. Das Unfallopfer habe sich in einem ausgeschachteten Stichgraben befunden. Aus bisher unbekannter Ursache löste sich ein bereits teilbetonierter Abschnitt des Unterfangs aus dem Erdreich unterhalb des Mauerwerks des Bestandsgebäudes, heißt es weiter. Dabei sei der Verunfallte von dem sich lösenden Betonteil an Unterleib und Beinen schwer verletzt worden. (sovo/wit)

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