Moers. Die NRZ hatte über die drohende Schließung des Bewegungsbades im St. Josef-Krankenhaus in Moers berichtet. Jetzt macht die FDP einen Vorschlag.

Seit die NRZ vor drei Wochen erstmals über die drohende Schließung des Bewegungsbades im St. Josef-Krankenhaus in Moers berichtet hat, kommen immer mehr Vorschläge, wie es weitergehen könnte. Jetzt nimmt auch die FDP zu dem brisanten Thema Stellung.

FDP-Chef Dietmar Meier zeigt sich in einer Erklärung vom Wochenende enttäuscht über die Schließung des Bewegungsbades, äußert aber laut Mitteilung auch Verständnis für die Entscheidung der St. Josef Krankenhaus GmbH (GFO Kliniken Niederrhein).

Zur Lösung hat die FDP einen Vorschlag. Ratsherr und Sportexperte Martin Borges schlägt eine Vereinsgründung vor: „Die Betroffenen könnten sich dann als Verein mit dem Fachdienst Sport der Stadt und der Enni auf Schwimmbadzeiten in den bestehenden Bädern verständigen und zumindest einen Großteil des Angebots erhalten.“ Borges ist auch Vizechef der Ratsfraktion Liberale Union.

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Wenn gewünscht, unterstütze die FDP bei der Vereinsgründung. Auch eine Kontaktaufnahme mit bestehenden Schwimmvereinen könne zu einer Lösung beitragen. Allerdings sei die FDP im Gegensatz zu ihren politischen Mitbewerbern keinesfalls der Auffassung, dass die Stadtverwaltung hier etwas versäumt habe: „Es ist nicht Aufgabe der Stadt, jede privatwirtschaftliche Entscheidung abzufedern.“