Spielplätze

Auf zum Spielplatz 2.0 an der Hochstraße in Neukirchen-Vluyn

 So könnte es sein.      

 So könnte es sein.      

Foto: UserNov / www.dl-landschaft.de

Neukirchen-Vluyn.  Der Spielplatz an der Hochstraße im Dorf Neukirchen soll umgestaltet werden. Bei einer Planungswerkstatt haben Teilnehmer ihre Ideen vorgestellt.

Der Spielplatz an der Hochstraße im Dorf Neukirchen wird zu einer „All-Generationen Spiel- und Begegnungsfläche“ neugestaltet. Jeder Bürger darf dazu seine Ideen vorschlagen.

„Eine Kletterspinne, ein Wasserspielbereich und ein Bouleplatz“: So lauteten am Donnerstag bei der Planungswerkstatt unter anderem die Vorschläge für den Spielplatz an der Hochstraße. Dieser wird im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes für Neukirchen umgestaltet. Ideen der Bürger sind ausdrücklich erwünscht, und so trafen sich Interessierte jeden Alters im Café des Seniorenparks Carpe Diem, um ihre Vorschläge für den neuen Spielplatz einzubringen.

Auch ein Sportbereich sei denkbar, erzählte das Team des beauftragten Landschaftsarchitekturbüros Danielzik Leuchter + Partner. „Der Spielplatz ist in die Jahre gekommen und es fehlt an Angeboten für Ältere. Unterschiedliche Altersgruppen haben unterschiedliche Spielvorstellungen und es muss für alle Möglichkeiten geben“, sagt Anke Thönissen aus dem Team.

Der Baumbestand soll erhalten werden

Ebenso werde die Inklusion verbessert. Der neue Spielplatz soll ein Spielthema erhalten und miteinander verknüpft sein, um den Wiedererkennungswert zu steigern.

Wichtig sei vor allem, den geschützten Baumbestand zu erhalten und durch weitere Pflanzen und Bäume zu ergänzen, so dass der Platz ein attraktiver Spiel- und Erholungsort wird. Außerdem soll die Fläche um 450 Quadratmeter vergrößert werden, um neue Bereiche zu schaffen.

So seien für die ganz Kleinen eine Bobbycarbahn und ein Erkundungspfad, für die 6- bis 12-Jährigen ein Parcourspfad aus Seilen und für die Großen mehrere Trainingsgeräte denkbar. Sitzmöglichkeiten sollen zusammengefasst und erweitert werden. Hintergrund der Änderung ist der vom negativen Strukturwandel betroffene Neukirchener Ortskern, hieß es.

Dieser weise seit Jahren Mängel auf und soll im Rahmen des Handlungskonzeptes verändert werden, sagte der Technische Beigeordnete der Stadt, Ulrich Geilmann. „Wenn man sich die Struktur des Dorfes ansieht, erkennt man, dass mehrere Generationen den Bedarf für so einen Raum haben. Heute macht man Spielplätze nicht mehr für bestimmte Altersgruppen, sondern für alle.“

Durch die Aufnahme in die Städtebauförderung 2015 wird das Integrierte Handlungskonzept des Dorfes Neukirchen finanziell vom Bund und Land unterstützt, so dass der Eigenanteil der Stadt 30 Prozent beträgt. „Durch das Warten auf den Förderantrag wird frühestens im Herbst 2020 mit dem Umbau begonnen und die Bauzeit beträgt rund vier Monate“, erklärte Reiner Leuchter vom beauftragten Landschaftsarchitekturbüro bei der Planungswerkstatt.

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