Freizeit

Ausbau der Sportanlage am Volkspark ist wieder in Sichtweite

Die Sportanlage am Volkspark auf der Franzstraße.

Foto: Erwin Pottgiesser

Die Sportanlage am Volkspark auf der Franzstraße.

Kamp-Lintfort.   Die Stadt Kamp-Lintfort hat für die Erweiterung einen Förderantrag gestellt. Wird der bewilligt, soll so schnell wie möglich gebaut werden.

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Der Ausbau der Sportanlage am Volkspark könnte nun doch schneller kommen, als gedacht: Einstimmig votierten die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport am Mittwoch für einen entsprechenden Förderantrag. Demnach soll die Anlage für 2,97 Millionen Euro weiter ausgebaut werden, nachdem der zweite Bauabschnitt wegen der angespannten Haushaltslage zunächst verschoben worden war. Wird der Förderantrag bewilligt, könnte die Anlage laut Verwaltung bis Ende 2019/Anfang 2020 fertig werden – „so schnell wie möglich“, sagte Dezernent Christoph Müllmann.

Ladestation für E-Bikes und -Autos

Geplant ist am Volkspark ein weiterer Kunstrasenplatz auf dem nicht mehr nutzbaren Tennenplatz, ein Parkplatz mit Ladestation für E-Autos und E-Bikes, Lagerflächen, eine Gymnastikwiese, ein Barfußlehrpfad und ein Fußballkäfig. Auf Erweiterungsflächen hinter dem bereits vorhandenen Kunstrasenplatz sind eine Finnenlaufbahn und eine Pumptrack-Anlage vorgesehen.

45 Prozent der benötigten Mittel könnten bei einem positiven Bescheid über die dritte Runde des Bundesprogrammes „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ kommen, rund 1,63 Millionen Euro müssten in den Folgejahren aus dem städtischen Haushalt aufgebracht werden. Weil die Bewerbungsfrist am 20. September ausläuft, wird ein Dringlichkeitsbeschluss benötigt.

Kein Einzelfall

Erneutes Thema im Ausschuss waren die Kostensteigerungen bei der Sanierung der Stadthalle und beim Bau des Vereinsgebäudes auf der Sportanlage Kamp. Bei beiden Bauprojekten hatten die Angebotssummen der letzten Ausschreibungen der Stadtverwaltung in vielen Fällen die kalkulierten Auftragswerte deutlich überschritten (NRZ berichtete). So wird die Sanierung der Stadthalle nun mit 4,1 Millionen Euro um 600 000 Euro teurer, die Ausgaben für das Vereinsgebäude Kamp summieren sich nun auf 3,9 Millionen Euro. Mit solchen Problemen hätten aktuell viele Städte zu kämpfen, so Jürgen Bachmann (Grüne) mit Blick auf die Bauspreissteigerung. „Da stehen wir nicht alleine da. Es ist traurig, aber diese Kröte müssen wir schon schlucken.“ Die zusätzlichen Ausgaben sollen aus Mehreinnahmen bei der Vermarktung von Grundstückengedeckt werden.

Sportanlage soll 2019 fertig werden

Bei der Sanierung der Stadthalle habe man zwar Zeit verloren, visiere aber das Ende der Sommerferien im nächsten Jahr als Fertigstellungstermin an, so Dezernent Christoph Müllmann. Die Sportanlage Kamp soll im Juni 2019 fertig sein.

>>> Änderungen anlässlich der Laga <<<

Die Ausstellungen in der Orangerie am Kloster Kamp sollen neu konzipiert werden. Geplant ist, den Schwerpunkt auf Skulpturen zu setzen. Andreas Verfürth von der Galerie Schürmann hat dem Kulturbüro für das Ausstellungsjahr 2019 probeweise eine achtwöchige Präsentation zeitgenössischer Skulpturen angeboten.

Während der Laga 2020 soll die Orangerie als Café genutzt werden. Ab 2021 würde die Galerie Schürmann wieder die Ausstellungskonzeption übernehmen. Die Öffnungszeiten sollen ab 2019 auf Freitag, Samstag und Sonntag beschränkt, Aufsichtspersonal aus Schüler-/Studentenkreisen rekrutiert werden.

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