Kunst und Überfluss

Ausstellung in Moers beschäftigt sich mit Massenkonsum

Die Ausstellung der Schüler des Grafschafter Gymnasiums ist noch bis Mitte Februar im Grafschafter Museum zu sehen    

Die Ausstellung der Schüler des Grafschafter Gymnasiums ist noch bis Mitte Februar im Grafschafter Museum zu sehen    

Foto: Grafschafter Gymnasium

Moers.  Schüler des Grafschafter Gymnasiums in Moers nehmen unsere Essenskultur unter die Lupe. Die Ausstellung ist bis Februar zu sehen.

Unter dem Titel „Unersättlich – Gesellschaft im Zwiespalt zwischen Überfluss und Mangel“ haben die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Kunst des Jahrgangs 8 des Grafschafter Gymnasiums im Grafschafter Museum im Moerser Schloss eine eigene Kabinett-Ausstellung eröffnet. „Wir haben uns für das Thema Konsum entschieden, da es uns alle angeht. Wir alle konsumieren tagtäglich bewusst und unbewusst Lebensmittel, Medien oder Spielzeug. Konsum ist also ein weitreichendes und wichtiges Thema in unserer Gesellschaft“, erklärt Cesim (13).

Gemeinsam erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler die Hintergründe unserer heutigen Essenskultur und hinterfragten sie kritisch. Themen wie Reichtum und Armut, Gesundheit und Krankheit oder gesunde und ungesunde Lebensweisen stehen im Mittelpunkt. Sie erstellten Collagen zu verschiedenen Themenschwerpunkten der Ausstellung und machten sich mit den Objekten des Museums vertraut. Die meisten ausgestellten Objekte stammen aus der Sammlung des Grafschafter Museums- und Geschichtsvereins.

Die Kabinett-Ausstellung ist bis zum 16. Februar im Dachgeschoss des Grafschafter Museums zu sehen. Dort können Schülerinnen und Schüler der Moerser Schulen seit 2018 an einem außerschulischen Lern- und Gestaltungsprojekt teilnehmen. Unter Anleitung erleben Schülerinnen und Schüler die Entstehung einer Ausstellung von der Themenfindung, über Konzeption und Auswahl bis hin zur Planung und Durchführung.

Die Schüler sollen dadurch ermutigt werden, eigenständige Entscheidungsprozesse und Abstimmungsverfahren auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse durchzuführen. Neben der textlichen Arbeit, werden die SchülerInnen auch kreativ. Insgesamt werden Kernkompetenzen wie Gruppenfähigkeit, Gemeinschaftssinn, Schriftlicher und Sprachlicher Ausdruck ebenso wie Kritikfähigkeit und kreatives Denken gefördert.

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