Adventsmärkte

Barbaramarkt in Kamp-Lintfort überzeugt mit Selbstgemachtem

Diana Schwiers (links) und Nicole Stoll verkaufen Weihnachtsschmuck auf dem Barbaramarkt.

Diana Schwiers (links) und Nicole Stoll verkaufen Weihnachtsschmuck auf dem Barbaramarkt.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort.  Der Barbaramarkt in Kamp-Lintfort überzeugt seine Besucher einmal mehr dank selbstgemachter Ware – doch das ist längst nicht alles.

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Wenn die Luft schon nach Schnee riecht und das erste Adventswochenende beginnt, dann ist Barbaramarkt. Der kleine Traditionsmarkt an der ehemaligen Marienkirche erfreute sich am Wochenende wieder großer Beliebtheit.

Wie der Name vermuten lässt, wird der Schutzheiligen des Bergbaus, der heiligen Barbara, gedacht. Mit dem Markt wird auch die Adventszeit eröffnet.

Um auf den Barbaramarkt zu gelangen, laufen die Besucher durch einen Torbogen, der von der Födergemeinschaft für Bergmannstradition gestellt wird. Zwei Bergmänner knien voreinander und halten, klassisch für den Bergbau, Schlägel und Eisen in der Hand. Der Bogen über ihnen ist mit Kerzen umrandet. Darunter sieht man den großen Schriftzug „Barbaramarkt St. Marien“. Menschen schlendern an den Holzhütten entlang und überall duftet es nach Glühwein und leckerem Essen.

Die Verkäufer haben ihre Waren zum großen Teil selbst angefertigt. Dies kommt bei den Besuchern gut an. Sina Grafen besucht in diesem Jahr das erste Mal den Barbaramarkt: „Ich bin total begeistert, ein Stand ist origineller als der andere. Selten hat man die Möglichkeit, so tolle Einzelstücke zu bekommen. Wenn etwas mit so viel Liebe zum Detail organisiert wird, ist das toll.“

Die Jugendeinrichtung der Kirchengemeinde, Kleine offene Tür (KoT), hat ebenfalls einen Stand. Sie verkauft Kissen, Tassen, Schlüsselanhänger und vieles mehr. Die Kinder und Jugendlichen würden das ganze Jahr an verschiedenen Dingen werkeln, um diese dann hier verkaufen zu können, erzählt KoT-Leiterin Therese Pieczyk.

Die Atmosphäre dem Markt wird mit Livemusik untermalt. Die Band spielt Coversongs und sorgt für gute Stimmung.

Geöffnet sind auch die Türen des Kindergartens in der Marienkirche. Auf zwei Etagen befinden sich hier weitere Stände. Selbstgemachte Seifen, besondere Salze und Öle, Cremes und Seedballs werden in der Hütte des Garten Eden verkauft. Der Erlös wird in das Projekt „Interreligiöser Garten Eden“, der auf der Landesgartenschau 2020 geplant ist, fließen. Susanne Schüren, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, berichtet, dass der Garten ein Ort der Gemeinschaft werde, an dem sich Menschen unterschiedlicher kultureller- und religiöser Herkunft treffen können.

Der Barbaramarkt gefällt: Hungrige Gäste haben die Auswahl zwischen Burger, Pizza, Flammkuchen, Reibekuchen und Grünkohl. Die kleinen Gäste können mit der Bahn durchs Laga-Land fahren, Lebkuchenhäuser im Kindergarten basteln oder im Jurtenzelt der Pfadfinder Stockbrote über das Feuer halten.

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