Campus Moers

Beim Berufskolleg-Campus Moers ist jetzt der Parkplatz dran

Projektleiterin Ingrid Wienczkowski, Vorstandsmitglied Helmut Czichy und Projektleiterin Anne Monika Sewarte vor der Baustelle.

Foto: Heiko Kempken

Projektleiterin Ingrid Wienczkowski, Vorstandsmitglied Helmut Czichy und Projektleiterin Anne Monika Sewarte vor der Baustelle.

Moers.   Die Arbeiten gehen weiter. Zunächst soll es einen Ausweichparkplatz geben. Mit dem Rohbau im ersten Bauabschnitt will man bald beginnen.

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Am kommenden Montag rollen auf dem Gelände des neuen Berufskolleg-Campus wieder die Bagger an. Die Arbeiten für den Ausweichparkplatz beginnen. Dieser soll den Platz auf der Südfläche ersetzen, der im ersten Bauabschnitt liegt. Schließlich soll weiter gewährleistet sein, dass die Autofahrer unter den derzeit 100 Lehrern und 2000 Schülern ihre Fahrzeuge während der Unterrichtszeit vernünftig abstellen können.

Kreisverwaltungsvorstandsmitglied Helmut Czichy geht davon aus, dass man bald mit dem Rohbau beginnen kann. „Mit den Erdarbeiten wollen wir in den Sommerferien starten“, sagte er weiter. Im Juni soll der Startschuss für die Erstellung der Baustraße erfolgen, die die Zufahrt zur Baustelle für Baufahrzeuge von der Nordseite oberhalb der Kreishandwerkerschaft in den Baustellenbereich sichert, heißt es weiter.

Das größte Bauprojekt des Kreises

So bleibe während der Bauphase der Zugang zum Berufskolleg für Technik und zur Hilda-Heinemann-Schule frei. Der Bezug des Berufskollegs und der Sporthalle ist in den Sommerferien 2020 vorgesehen. In den Sommerferien 2021 sollen das Mercator Berufskolleg, das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg sowie die Fachschule für Altenpflege des Kreises Wesel folgen. Damit das klappt, ist die Einhaltung des zeitlichen Rahmens wichtig. Wenn man Zeit verliere, müsse der Umzug ein Jahr später erfolgen, gibt Czichy zu bedenken. „Wir liegen noch im Kostenrahmen und im Zeitplan“, sagt er. Derzeit ist für den Bau eine Summe von 101 Millionen Euro angesetzt. „Das größte Bauprojekt, das der Kreis in Angriff genommen hat“, betont Czichy, der darüber hinaus von großer Freude und einer großen Herausforderung spricht.

Czichy ist Realist und weiß auch, dass es Risiken bei einem Bauvorhaben in einer solchen Dimension gibt. Abgesehen von der allgemeinen Baukostensteigerung spricht das Vorstandsmitglied auch den Fachkräftemangel an.

Gelände wird parkähnlich gestaltet

Auswirkungen hat der Kreis offenkundig an der einen oder anderen Stelle auch schon zu spüren bekommen. Bisher habe man bei den Ausschreibungen für den Campus beispielsweise für die Rodungsarbeiten aber „vernünftige Angebote“ bekommen, sagt Czichy. Womöglich wird der Kreis jedoch bei weiteren Ausschreibungen mit höheren Preisen konfrontiert.

„Das Bauvorhaben wird ökologisch begleitet“, erklärt Projektleiterin Ingrid Wienczkowski. Mit Blick auf die Ersatzpflanzungen, die auf dem Gelände des jetzigen Berufskollegs für Technik und in Hochkamer stattfinden, kündigte sie an, dass das Gelände selbst „parkähnlich“ gestaltet werde.

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Das Projektteam hat nicht nur die Parkplätze für die Autofahrer im Blick. Die Rede ist auch von einer Querungshilfe über die Niag-Trasse. Zudem soll an der Repelener Straße eine neue Bushaltestelle gebaut werden. Auf dem Gelände soll es eine „E-Tanke“ geben.

Es soll leicht auf Veränderungen in der Bildungslandschaft reagiert werden können. Laut der Projektleiterin arbeitet man mit Trennwänden in Leichtbauweise.

Am Ende werden 4400 Schüler von drei Standorten auf dem Campus unterrichtet.

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