Halloweenlauf in Moers

Beim Halloweenlauf in Moers sind Geister unterwegs gewesen

Warten auf den Startschuss.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Warten auf den Startschuss. Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Moers.   Der Moerser Turnverein und die Enni haben zum zweiten Halloweenlauf eingeladen. 250 Läufer nahmen teil. Ein Arzt hat einen Titel gewonnen.

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Am Freitagabend sind – etwas verspätet – wieder Gespenster, Geister und Zombies unterwegs gewesen: Der Moerser Turnverein (MTV) hat in Kooperation mit der Enni den Gruselgestalten auf die Sprünge geholfen und zum zweiten Halloweenlauf auf den Sportplatz Filder Benden eingeladen.

Dabei ging es natürlich nicht nur um die Fitness-Förderung der Halloweengeister. Die Idee für den Lauf hatte der MTV, der für die Instandhaltung der Laufstrecke rund um den Sportplatz zuständig ist, inklusive der Beleuchtung. „Damit die Strecke jetzt in der dunklen Jahreszeit problemlos beleuchtet sein kann, fallen auch Kosten für die Wartung der Lampen an“, erklärt der Sportwart der Leichtathletikabteilung und Organisator Kato Kambartel. Zwei Euro der Startgebühr jedes Teilnehmers fließen direkt in die Kostendeckung.

„Dass wir den Lauf jetzt erst am 10. November machen, ist aus dem einfachen Grund, dass Halloween dieses Jahr in den Ferien war. Zudem war genau da das lange Wochenende aufgrund des zusätzlichen Feiertages. Wir hatten Sorge, dass eine große Beteiligung ausbleibt“, erklärte Kambartel.

Die Stimmung ist gut gewesen

Der Stimmung tat das verspätete Halloweenspektakel keinen Abbruch. Eine Verkleidung war zwar kein Muss, wurde aber begrüßt. Rund ein Drittel der Teilnehmer kam im Kostüm. Zuerst gingen die Kinder an den Start. Alle Kinder bis zum elften Lebensjahr liefen 1,1 Kilometer, bis zum 15. Lebensjahr mussten 1,75 Kilometer absolviert werden. Danach folgte der fünf Kilometer lange Hauptlauf, bei dem vor allem Erwachsene starteten.

Insgesamt haben rund 250 Läufer teilgenommen – ähnlich wie im vergangenen Jahr. „Mit dieser Zahl sind wir sehr zufrieden“, sagte Kambartel.

Auf der Strecke waren neben den Läufern auch wieder Geister unterwegs, die die Sportler erschreckten. Davon ließ sich Abdelkader Somati nicht wirklich beeindrucken. Mit seinen 19 Minuten und acht Sekunden gehörte er zu den besten Läufern auf der fünf Kilometer-Strecke. „Es macht Spaß, einmal im Jahr an solch einem verrückten Lauf mit verrückten Gestalten teilzunehmen“, sagte der 27-Jährige.

Das beste Kostüm hatte Guido Lachmann

Erste bei den Frauen ist Katja Kessler geworden (22:43 Minuten). Christoph Schulte-Werflinghoff sicherte sich mit einer Bestzeit von 18 Minuten und drei Sekunden den ersten Platz bei den Männern.

Ebenfalls wurde das beste Kostüm ausgezeichnet. Guido Lachmann hat den Titel ergattert. Als „verrückter Arzt“, wie er sich selbst beschrieb, konnte er die Jury überzeugen. Ein kunstblutverschmierter Arztkittel, eine schaurige Maske und eine abgetrennte Plastikhand gehörten zu seinem Outfit. „Ich habe zwar schlecht Luft unter der Maske bekommen und daher nicht so eine gute Zeit, aber es hat sehr viel Spaß gemacht“, sagte Lachmann.

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