Literaturpreis

Beim Moerser Literaturpreis 2019 geht es um falsche Freunde

Dr. Manfred H. Niessen, Anne Alsen, Dr. Angelika Schmidt, Literaturwissenschaftlerin Dr. phil. Bozena Anna Badura und Volksbank-Vorstand Guido Lohmann stellten das Thema vor.

Dr. Manfred H. Niessen, Anne Alsen, Dr. Angelika Schmidt, Literaturwissenschaftlerin Dr. phil. Bozena Anna Badura und Volksbank-Vorstand Guido Lohmann stellten das Thema vor.

Foto: Volker Herold

Moers.   Die 22. Runde des niederrheinweit ausgeschriebenen Wettbewerbs startet jetzt. Organisatoren wollen auch neue Autoren-Talente entdecken.

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Von einem Leuchtturm in der hiesigen Kulturlandschaft spricht Guido Lohmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Niederrhein, beim Startschuss für die 22. Runde des Moerser Literaturpreises. Zusammen mit den Vertretern der Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens stellt der Volksbank-Chef die Modalitäten für die jüngste Ausschreibung vor.

Thema des Wettbewerbs sind diesmal „Falsche Freunde“, was die Autoren in jeder erdenklichen sprachlichen Form umsetzen können. In einer Welt der Digitalisierung, in der auch Nachrichten immer kürzer würden, sei es um so wichtiger, wenn Autoren die Dinge hinterfragten, so Lohmann. Dies wolle man fördern. „Es sind jedes Jahr wirklich tolle Texte unter den eingereichten Arbeiten.“

Zielgruppe sind die 16- bis 45-jährigen Autoren

Eine Jury aus etablierten Autoren sowie Manfred Niessen von der literarischen Gesellschaft sondiert und liest die Texte in diesem Jahr. „Wir arbeiten sehr aktiv an diesem Preis“, schildert Dr. Bozena Badura, die neue Vorsitzende der Gesellschaft, wobei der Hauptorganisator Dr. Manfred Niessen sei. Man wolle mit dem Preis auch neue Stimmen entdecken. Sie selbst habe den Literaturpreis entdeckt, noch bevor sie zu der Gesellschaft gestoßen sei und sich engagiert habe, verdeutlicht die Vorsitzende die Reichweite des niederrheinweit ausgeschriebenen Wettbewerbs.

Zielgruppe des Preises, erläutert Niessen, seien die 16- bis 45-Jährigen, wobei man sich stets besonders über die ganz jungen Teilnehmer freue. Die eingereichten Texte würden von der Jury ohne Kenntnis der Autorennamen gelesen, was immer spannend sei. Badura: „Die Manuskripte werden vom Autor mit einem Codenamen versehen und bekommen ein separates Beiblatt mit den Daten des Betreffenden.“ Niessen: „Manches Mal vermutet man jemand ganz anderen hinter so einem Text.“

Preisverleihung am 10. November

Die Preisverleihung findet im feierlichen Rahmen traditionell im Martinstift statt. Termin für den Festakt ist diesmal der 10. November. Einsendeschluss für die Manuskripte ist der 15. Juli. Bis dahin muss die Jury gut 70 Werke lesen und beurteilen. „Es waren im Jahr 2000 auch schon ‘mal 118 Texte“, beschreibt Niessen den regen Anklang, den der Wettbewerb stets finde.

Den Gewinnern winken Preise im Gesamtwert von 4350 Euro. „Schöner Nebeneffekt ist es, dass von den bisherigen gut 60 Preisträgern etwa ein Drittel einen Verlag zur Veröffentlichung gefunden hat, was auch etwas über die Strahlkraft des Moerser Literaturpreises aussagt“, erläutert Volksbank-Chef Guido Lohmann.

>>INFO: Wer am diesjährigen Moerser Literaturpreis teilnehmen möchte, kann seine Unterlagenbis zum 15. Juli an die Moerser Gesellschaft senden, Infos: www.moersergesellschaft.de.

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