Beschluss: Kein Friedwald in der Leucht

Kamp-Lintfort.   Der Betriebsausschuss ASK beschäftigte sich gestern mit einem Ansinnen des Landesbetriebes Wald und Holz NRW: Der Landesbetrieb wollte in Zusammenarbeit mit einer Firma namens „FriedWald GmbH“ in der Leucht einen Friedhof, eben einen so genannten Friedwald, einrichten. Dieser Idee erteilten die Ausschussmitglieder einstimmig eine Absage.

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Der Betriebsausschuss ASK beschäftigte sich gestern mit einem Ansinnen des Landesbetriebes Wald und Holz NRW: Der Landesbetrieb wollte in Zusammenarbeit mit einer Firma namens „FriedWald GmbH“ in der Leucht einen Friedhof, eben einen so genannten Friedwald, einrichten. Dieser Idee erteilten die Ausschussmitglieder einstimmig eine Absage.

„Wir lehnen das Ansinnen ab“, erklärte Kämmerer Martin Notthoff die Sicht der Verwaltung. Wenn man sich darauf einließe, müsste die Stadt Kamp-Lintfort einen weiteren städtischen Friedhof aufmachen und wäre somit für dessen Unterhalt zuständig – dem Eigenbetrieb ASK obliegt unter anderem die Bewirtschaftung der Friedhöfe. Zwar würde, so Notthoff, die Stadt für jede Bestattung im Friedwald eine Art Gebühr erhalten, doch rechne er lediglich mit einer Summe zwischen 15 000 und 20 000 Euro – insgesamt.

Und dies sei gerade im Hinblick darauf, dass man mit einem Friedwald den eigenen Friedhöfen Konkurrenz machen und deren Einnahmen senken würde, viel zu wenig. Was den Beweggrund für den Landesbetrieb Wald und Holz, in der Leucht einen Friedwald einzurichten, angeht, so äußerte Martin Notthoff die Vermutung: „Man scheint an neuen Geschäftsfeldern interessiert zu sein.“

Die Ausschuss fasste einstimmig den Beschluss: „Die Angelegenheit wird nicht weiter verfolgt.“

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