Coronakrise

Coronakrise am Niederrhein: 4200 Anträge auf Kurzarbeit

In den Kreisen Wesel und Kleve haben 4200 Unternehmen Kurzarbeit beantragt (Symbolbild).

In den Kreisen Wesel und Kleve haben 4200 Unternehmen Kurzarbeit beantragt (Symbolbild).

Foto: Kai Kitschenberg / FUNKE Foto Services

Kreis Wesel/Kreis Kleve.  Die Agentur für Arbeit meldet für die Kreise Wesel und Kleve alarmierende Zahlen. Auch bei den Arbeitslosen gibt es einen deutlichen Anstieg.

Rund 4200 Unternehmen aus den Kreisen Wesel und Kleve haben in der Coronakrise bis Ende vergangener Woche Kurzarbeit angemeldet. Das teilte die Agentur für Arbeit am Dienstag mit. Und: Im März haben sich doppelt so viele Menschen wie im Februar arbeitslos gemeldet.

„Die wirtschaftlichen Einschränkungen im Zuge der Pandemie stellen die Unternehmen in den Kreisen Wesel und Kleve vor eine sehr schwierige Situation. Zahlreiche Betriebe jeder Größe versuchen, ihre Beschäftigten mit Kurzarbeit zu halten.

Dazu haben wir allein in den letzten zwei Wochen über 2200 Beratungsanfragen erhalten“, wird Barbara Ossyra, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Wesel, zitiert. Die Arbeitslosenzahlen geben laut Agentur für Arbeit die aktuelle Situation noch nicht wieder, weil sie bereits am 12. März erhoben wurden. Danach waren im Kreis Wesel im März 14.439 Personen arbeitslos gemeldet, zwei Prozent weniger als im Februar.

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