Schule

Das himmlische Varieté des Neukirchen-Vluyner JSG

Lena Wippler, Ouafae Haddaoui, Fabian Broß (von links) präsentierten einen von insgesamt 26 Act beim Varieté des Julius-Stursberg-Gymnasiums.

Lena Wippler, Ouafae Haddaoui, Fabian Broß (von links) präsentierten einen von insgesamt 26 Act beim Varieté des Julius-Stursberg-Gymnasiums.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Neukirchen-Vluyn.   Die Schülerinnen und Schüler des Julius-Stursberg-Gymnasiums präsentieren ein rosarotes Bühnenprogramm mit Tanz, Akrobatik, Musik und Sketchen

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Rosarote Brillen, Engel, die Amor spielen und Gefühlsregen-Tänze – zum 14. Mal brachten die Schülerinnen und Schüler des Julius-Stursberg-Gymnasiums ein buntes und abwechslungsreiches Programm auf die Bühne. Passend zu dieser Zahl stand die Aufführung unter dem Motto „Varieté auf Wolke 7, das JSG sieht rosa“.

Auf die 26 Acts haben sich die Darsteller aller Jahrgangsstufen fünf Monate vorbereitet und viel Arbeit und Herzblut investiert, um an den zwei Aufführungstagen eine tolle Show abzuliefern. Den Anfang machten die Turnerinnen aus den Klassen fünf bis acht mit ihrer Nummer „Zwillingspaare unzertrennlich“.

Kunstvolle Sprünge auf kleinster Fläche

Auch Fabienne Agnello (9d) und ihre Turnkollegin Vanessa Schmidt wirbelten mit Flic-Flacs und Saltos übers Parkett. „Ich bin zwar schon öfter aufgetreten, aber das war nochmal ‘was anderes. Es hat alles geklappt und das Publikum war gut drauf, das war richtig cool“, sagte Fabienne.

Ähnlich rasant war der Auftritt der Voltigier-Mädels Carina Becker und Lea Durasin (7b) auf dem Modellpferd. Auf kleinster Fläche legten die beiden kunstvolle Sprünge hin oder standen auf den Schultern der anderen. Mehrere Tanzgruppen und die Varieté AG präsentierten Choreografien zu Liedern von Beyonce, Jonas Blue oder Zara Larsson. Emma Kohl und Amelie Fitz aus der Klasse 8c spielten Violine.

Engel, die ungleiche Paare verkuppeln

Auch Anni Stassen aus der Jahrgangsstufe zwölf trat als Violinistin auf, begleitet von Rabea Suhre. Janne Brinkmann und Nika Groenewald aus der 6c glänzten mit ihrem Stück auf der Trompete und Louis Koth blies das Saxophon.

Lustig ging es bei diversen Sketchen zu, wie bei der Eheberatung zum Thema Geschirr spülen, bei den eigens produzierten Kurzfilmen über den Schulalltag oder Engeln, die aus Langeweile ungleiche Paare verkuppeln. Michelle Kollwitz, Nele Wagener, Sophia Bruckauf, Cecile Gäßner und Sophie Kellings sangen gemeinsam „Ain‘t Nobody“. Sophia hatte vor dem Auftritt Lampenfieber. Vier Monate hätten sie geübt: „Als wir auf der Bühne standen, war ich glücklich. Trotzdem bin ich froh, dass wir es hinter uns haben“, lachte Sophie.

Die Schulleiterin ruft zum Blaumachen auf

Beim Finale ließen sich alle Bühnenkünstler feiern. Vor allem die Jahrgangsstufe elf, die sich das Motto überlegt und mit Hilfe der Lehrerinnen Stephanie Wenzel und Julia Abel alles organisiert hatte, jubelte. „Ihr wisst jetzt, dass die Wolke 7 kein Zuckerschlecken bedeutet, sondern viel harte Arbeit. Gratulation“, bedankte sich Wenzel bei ihrer Crew. Schulleiterin Dr. Susanne Marten-Cleef forderte alle Aktiven auf, die erste Stunde des nächsten Tages blau zu machen: „Damit der morgige Abend wieder so himmlisch wird.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben