Gastronomie

Das Insolvenzverfahren Achterath ist jetzt eröffnet

Das Haus Achterath’s.

Foto: Ulla Michels

Das Haus Achterath’s. Foto: Ulla Michels

Neukirchen-Vluyn.   Roger Achterath hatte sein Restaurant im November vergangenen Jahres geschlossen. Gläubiger können ihre Forderungen bis zum 7. Juni anmelden.

Das Insolvenzverfahren im Fall Achterath ist jetzt eröffnet worden. Der Gastronom Roger Achterath hatte sein Restaurant in Rayen Anfang November des vergangenen Jahres schließen müssen, Ende des besagten Monats ist der entsprechende Antrag bei Gericht eingegangen. Zum Insolvenzverwalter ist nun der Rechtsanwalt Dr. Sebastian Henneke ernannt worden, der schon als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt worden war.

Gesamtes pfändbares Vermögen wird verwertet

Wie Rechtsanwalt Kai-Ulrich Hasskerl aus der Kanzlei Henneke/Röpke erklärt, sind Forderungen der Gläubiger bis Donnerstag, 7. Juni, schriftlich anzumelden. Wer diese Frist versäumt, kann seine Forderungen noch nachträglich anmelden, müsse dafür aber eine Gebühr an das Gericht zahlen. Gläubiger sind unter anderem auch Gäste des Lokals, die noch Gutscheine haben.

Nachdem alle Forderungen angemeldet sind, wird – kurz gesagt – geprüft, bewertet, gerechnet und festgestellt. Erst danach könne man konkretere Auskünfte geben. „Nach bisherigen Ermittlungen würde sich lediglich eine marginale Quote ergeben“, sagt Hasskerl über die Wahrscheinlichkeit, Geld zurück zu bekommen. Roger Achteraths gesamtes pfändbares privates und sein Geschäftsvermögen werde verwertet, heißt es. Die Gläubigerversammlung ist für Ende Juni angesetzt.

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