Verkehr

Den Pendlern aus Moers drohen harte Wochen

Die A 40 bei Neuenkamp wird abwechselnd in beide Richtungen

Foto: Stephan Eickershoff

Die A 40 bei Neuenkamp wird abwechselnd in beide Richtungen

Am Niederrhein.   Die A 40 wird nacheinander in beiden Richtungen gesperrt. Niag erwartet Verspätungen und ob die Nordwestbahn eine Alternative ist, ist offen.

Auf die Pendler, die Richtung Ruhrgebiet müssen, kommen möglicherweise zwei harte Wochen zu. Die A 40 wird im Bereich der Rheinbrücke Neuenkamp zeitweise gesperrt. Davon betroffen sind auch die Schnellbusse der Niag. Und ausgerechnet jetzt kämpft die Nordwestbahn mit einer Krankheitswelle unter ihren Lokführern und entsprechenden Zugausfällen.

Umleitungen sind ausgeschildert

Wie angekündigt, sperrt der Landesbetrieb Straßen.NRW die A 40-Rheinbrücke, um deren Fahrbahnübergänge zu sanieren, zuerst in Richtung Moers, dann in Richtung Duisburg. Von Mittwoch, 18. Juli, ab 10 Uhr bis Montag, 23. Juli, um 5 Uhr ist die A 40 in Richtung Moers zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Häfen und Duisburg Homberg voll gesperrt. Die Anschlussstelle Häfen bleibt aber erreichbar. Umleitungen sind ausgeschildert:

- vom Autobahnkreuz Duisburg über die A 59, beziehungsweise

- vom Autobahnkreuz Kaiserberg über die A 3 auf die A 42 in Richtung Kamp-Lintfort und weiter auf die A 57 in Richtung Köln bis zum Kreuz Moers. Autofahrer, die diesen Streckenbereich nicht meiden können, müssen mehr Fahrzeit einplanen, schreibt Straßen.NRW in einer Pressemitteilung.

Nach zwei Tagen Pause beginnt die Sperrung in Richtung Duisburg am Mittwoch, 25. Juli, um 10 Uhr und endet voraussichtlich am Montag, 30. Juli, um 5 Uhr. Die Sperrung liegt zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Rheinhausen und Duisburg-Häfen, wobei Duisburg-Rheinhausen erreichbar bleibt.

Umweg über Ruhrort

Die Niag will ihre Schnellbusse der Linie SB 30 dann über Ruhrort fahren lassen, je nach Verkehrslage auch über die Anschlussstelle Homberg. Verspätungen würden sich aber kaum vermeiden lassen, so ein Niag-Sprecher. Die Ferien entspannten die Situation aber wohl.

Offen ist, ob die Nordwestbahn eine verlässliche Alternative sein kann, nachdem durch Krankheit so viele Lokführer fehlen, dass das Verkehrsunternehmen nicht mehr genug Ersatzpersonal hat. Folge: Am Donnerstag sind acht Züge ausgefallen, mit ebenso vielen Ausfällen wird am Freitag gerechnet, Samstag mit sechs. Ob nächste Woche Lokführer gesundet zurückkehren, erfahre man frühestens am Montag, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage der Redaktion.

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