Der Hausmeister bekommt Hilfe

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Neukirchen-Vluyn. Der Hausmeister für die Flüchtlingsunterkünfte in Neukirchen-Vluyn soll zum 1. Februar Unterstützung bekommen. Die Stadt hat drei Stellen für den Bundesfreiwilligendienst vom Bundesministerium für Familien bewilligt bekommen. Die Stellen sind ausgeschrieben.

Wie der Sprecher der Stadtverwaltung, Frank Grusen, sagt, werden vonseiten der Stadt zunächst drei Personen gesucht, die Handwerkerleistungen übernehmen sollen. Darüber hinaus sucht das Stadtteilbüro der Grafschafter Diakonie – Kirchenkreis Moers, Treff 55, zwei Personen. Wie Grusen ausführt, sollen diese Menschen insbesondere Betreuungsaufgaben übernehmen.

Aufgaben

Die Aufgaben für die Bufdis der Stadt sind klar umrissen: Mithilfe beim Transport und dem Auf- / Abbau von Einrichtungsgegenständen, Mithilfe bei der Beseitigung von Müll und Laub sowie die Funktion als Ansprechpartner für Fragen vor Ort.

Die Stadtverwaltung tritt in den Fällen als Vermittler auf. „Die Verträge werden übrigens immer zwischen den Bufdis und dem Ministerium geschlossen“, erklärt Frank Grusen. Die Aufwandsentschädigung richtet sich nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz. Vorgesehen ist ein Einsatz zwischen einem halben und einem Jahr.

„Die Regellaufzeit beträgt ein Jahr“, erklärt der Stadtsprecher, der zudem darauf hinweist, dass auch Bewerber eine Chance haben, die sich für eine Teilzeitaufgabe interessieren. Die Mindestbeschäftigung beträgt allerdings 20 Stunden pro Woche.

Für die einzustellenden Bufdis wird es eine pädagogische Begleitung und Anleitung geben.

Erfreulich für die Stadt: Zur aktuellen Ausschreibung sind bereits einige Bewerbungen eingegangen. Grusen: „Es sind auch bereits Gespräche geführt worden.“ Das bedeutet aber nicht, dass sich kleine Interessenten mehr melden können. Wie der Stadtsprecher betont, sind auch zu einem späteren Zeitpunkt Bewerbungen erwünscht, beispielsweise nach dem Ende des laufenden Schuljahres. Wer in der Stadt womöglich leer ausgeht, wird dem Ministerium vorgeschlagen.

Das Besondere in diesem Fall: Es werden nicht nur junge Leute eingestellt. In Frage kommen laut Auskunft der Verwaltung neben Schulabgängern und Studenten auch Rentner und Pensionäre.

Deutschkurse

„Auch Flüchtlinge können sich sehr gerne für den Bundesfreiwilligendienst bewerben“, betont Frank Grusen. Dies sei insbesondere hinsichtlich der Sprachkenntnisse interessant. Mit Blick auf mögliche Kommunikationsprobleme mit den deutschen behördlichen Ansprechpartnern kündigt er an, dass ein Deutschkurs entsprechend angeboten werde.

Die Stadt betreibt neben verschiedenen Wohnungen drei größere Unterkünfte: in der ehemaligen Dörpfeldschule, am CJD und in den Gebäuden Am Hugengraben. Dort sollen noch in diesem Jahr neue Schlichtbauten errichtet werden. Zwei Gebäude werden abgerissen. Der Antrag zur Genehmigung des Abrisses ist auf den Weg gebracht, sagt Grusen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben