Wirtschaft

Die Firma Alm-Tor in Moers feiert 50-jähriges Bestehen

Julian Macal, Yannik Macal, Markus Macal, Jörg Niephaus und Susanne Macal von der Firma Alm Tor GmbH (v.l.)

Julian Macal, Yannik Macal, Markus Macal, Jörg Niephaus und Susanne Macal von der Firma Alm Tor GmbH (v.l.)

Foto: Heiko Kempken / Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Moers.  Die Firma Alm-Tor in Moers feiert jetzt Jubiläum. Seit fünf Jahrzehnten gibt es den Betrieb. Der Name setzt sich aus Anfangsbuchstaben zusammen.

Nicht jeder, der beim Moerser Unternehmen Alm-Tor im Gewerbegebiet Hülsdonk eine Haustüre oder ein Garagentor kauft, weiß, dass das Unternehmen auch Großkunden wie den Flughafen Düsseldorf, Bayer Leverkusen, Mannesmann Röhren oder Thyssen betreut. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Firma berichtet Betriebsleiter Jörg Niephaus von der Erfolgsgeschichte Alm-Tor, wo er seit den 80er Jahren beschäftigt ist.

Es waren Adelheid und Karl-Heinz Macal, die die Firma 1969 an der Goebenstraße in Vinn gründeten. Der Name war schnell gefunden: „Er setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der damaligen Chefin zusammen, nämlich Adelheid-Luziana-Macal“, weiß Niephaus. Heute führt Sohn Markus Macal das Unternehmen.

Der Laie staunt

Damals erfand der Senior die bis heute bekannten, elektronisch gesteuerten Industrie-Rolltore. Inzwischen werden sie an der Richard-Löchel-Straße 3 produziert. „So große Tore gibt es nicht nur in der Industrie, sondern beispielsweise auch am Düsseldorfer Flughafen. Dort lassen sie zum Beispiel die ständig hin- und herfahrenden Gepäckwagen ein und aus, wenn sie von den Fliegern in die Halle müssen.“

Da staunt der Laie: „Solche Spiral-Schnelllauftore öffnen sich mit einem Tempo von einem Meter pro Sekunde“, sagt der Betriebsleiter.

Neben der Produktion und dem Verkauf sorgt Alm-Tor auch für die jährlich vorgeschriebene Wartung von immerhin 5500 Industrietoren sowie für Reparaturen aller Art. Einen Notdienst von 6 bis 22 Uhr gibt es ebenfalls. Niephaus: „Wir sind auch viel in Gewerbegebieten unterwegs.“

Handwerk lohnt sich wieder

So arbeiten inzwischen 38 Kräfte bei Alm-Tor Moers, hinzu kommen zwölf Mitarbeiter von Subunternehmen. Seit einiger Zeit bildet man zudem verstärkt aus: „Wir suchen noch dringend Lehrlinge als Elektriker und als Schlosser“, unterstreicht Jörg Niephaus.

Die Bezahlung sei heute anders als noch vor Jahren durchaus attraktiv. Und die Firma fördere auch die Meisterschule. „Handwerk lohnt sich wieder“, wirbt der gelernte Schlosser um den Nachwuchs.

Für den privaten Kunden hält das Moerser Unternehmen eine Ausstellung am Bullermannshof 15 vor, wo Haustüren, Grundstücks- oder Garagentore aller Art zu besichtigen sind. „Demnächst präsentiert sich dort als Neuheit eine Drehflügeltüre, die sich motorgesteuert öffnet und schließt“, weiß der Fachmann.

Wer sich für eine Ausbildungsstelle oder einen Job bei Alm Tor interessiert oder andere Fragen hat: info@almtor.de

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