Illuminierte Fördertürme

Die Illumination der Fördertürme ist nicht vom Tisch

Foto: Specht/ Lichtwechsel.Ruhr

 Foto: Specht/ Lichtwechsel.Ruhr

Neukirchen-Vluyn.   Im Sondierungsgespräch sind Möglichkeiten ausgelotet worden, die Fördertürme auf Niederberg in Neukirchen-Vluyn zu illuminieren. Es gibt Ideen.

Als vor gut zwei Jahren die Fördertürme auf Niederberg plötzlich illuminiert waren, haben sich die positiven Reaktionen fast überschlagen. In den folgenden Wochen und Monaten ist emsig darüber diskutiert worden, ob es möglich wäre, auf dem früheren Zechengelände die Lichtblicke von Rolf Arno Specht und Wolfgang Schubert dauerhaft halten zu können. Dann war es eine Zeitlang ruhig, weil ungewiss sei, was genau sich auf dem Teil des Geländes entwickeln sollte, wie es hieß. Nun sind die Gespräche wieder aufgenommen worden.

Und: So schlecht scheint es gar nicht auszusehen. „Alle Beteiligten haben signalisiert, dass es gewollt ist“, sagte die Wirtschaftsförderin Ulrike Reichelt auf NRZ-Nachfrage. Am Tisch saßen neben Mitarbeitern des Stadtmarketings Vertreter der Enni, der RAG MI sowie die beiden Künstler von Lichtwechsel.Ruhr.

Keine Masten ins Landschaftsband stellen

Wie Ulrike Reichelt bestätigt, habe es sich um einen ersten Austausch gehandelt, bei dem unter anderem über die technischen Möglichkeiten, Genehmigungen, die Finanzierung und auch Fördermöglichkeiten gesprochen worden ist. Fest steht nach diesem Gespräch, dass die technische Ausführung eine andere sein müsste als vor zwei Jahren. Seinerzeit hatten die beiden Lichtkünstler mit Akkuleuchten und Bodenstrahlern gearbeitet. Die Akkus sind nach acht Stunden leer und die Bodenstrahler zu anfällig für Vandalismus.

Strom ist vorhanden, sagt Ulrike Reichelt. „Das ist nicht das Problem.“ Nun müsse man gemeinsam schauen, wo die Leuchten montiert werden können. Womöglich sei das an einem der Backsteingebäude denkbar. Allerdings müsste man beachten, dass die Strahler auch nur die Objekte anstrahlen, die beleuchtet werden sollen. „Wir können jetzt nicht anfangen, Masten in das Landschaftsband zu stellen“, sagt Ulrike Reichelt.

Kosten liegen im fünfstelligen Bereich

Eine nicht unwesentliche Frage ist die der Finanzierung. Die Lichtkünstler hätten von anderen Projekten berichtet, heißt es. Wie teuer das Projekt werden könnte? Reichelt: „Wir sind nicht gleich hinten rüber gefallen.“

Wie es scheint, könnten sich die Kosten demnach im fünfstelligen Bereich halten. Vielleicht bekäme man Fördermittel, gibt die Wirtschaftsförderin zu bedenken. Ansonsten müsse man über ein Sponsoring sprechen. Zum weiteren Zeitfenster gab es keine konkreten Angaben.

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