Chormusik

Die Joyful Voices aus Moers: Die neue Kirchenmusik

Beim Chorkonzert in St. Ludger stellten die Joyful Voices ihr neues Programm vor. Zu hören sind sie auch am 23. September in der Maschinenhalle Pattberg.

Foto: Markus Joosten

Beim Chorkonzert in St. Ludger stellten die Joyful Voices ihr neues Programm vor. Zu hören sind sie auch am 23. September in der Maschinenhalle Pattberg. Foto: Markus Joosten

Moers.   Der Chor stellt sein neues Programm in der Kirche St. Ludger, Kapellen vor. Gründer Ernst Ickler: „Der Frohsinn soll durch die Musik erklingen“.

Gospelrock unserer Zeit präsentierte am Freitagabend der Chor „Joyful Voices“. In der St. Ludger in Kapellen stellten sie ihr neues Programm vor. Mit Spannung und Neugier lauschten die Zuschauer, welche Songs sich die mehr als 30 Sängerinnen plus Sänger und Band für ihre kommenden Auftritte ausgesucht haben.

Und die Songs zeigten: Der Spaß an energiegeladener Musik ist das, was die „Joyful Voices“ antreibt. Die Sitzplätze in der Kirche waren nahezu alle gefüllt. Zuschauer unterschiedlichen Alters nahmen Platz, um sich das moderne Gospelkonzert anzuhören.

Viele der Gäste in St. Ludger sind Stammhörer

Viele von ihnen sind Stammhörer aus Gründungszeiten: Die „Joyful Voices“ sind im Jahre 1985 aus dem Oberstufenchor am Gymnasium Filder Benden entstanden und zum festen Bestandteil der Moerser Musikszene geworden.

Damals gründete Ernst Ickler den Chor. Seither ist er musikalischer Leiter und führte auch am Freitagabend musikalisch-dirigierend durchs Programm. „’Joyful’ bedeutet ‘froh’.

Eine guter Vorgeschmack aufs nächste Konzert

„Der Frohsinn soll durch die Musik erklingen“, sagte Ickler und stimmte sogleich facettenreich und rockig ein. Zum Song „Power“ erhoben alle Sängerinnen gleichzeitig ihre Stimmen, kombiniert mit griffigem Klang von E-Gitarren, Schlagzeug und Keyboard.

An den amerikanischen Gospel erinnernd präsentierte der Chor die Lieder „God gave me a Song“ und „Let us go into the House of the Lord“.

Die Interpretation des Songs „Never Give Up“, der aus dem Jahr 2015 stammt, verdeutlichte das breite Spektrum von traditioneller Spiritualmusik bis zum Genre der zeitgenössischen Gospelmusik. Mit „Amazing Grace“, das freudig-hoffnungsvoll und sanft im Solo gesungen wird, bot ein Vorgeschmack auf das Konzert der „Joyful Voices“ am 23. September.

In der Maschinenhalle Pattberg wird der Chor sein großes Konzert „Back to the Roots“ geben. Ein Ehepaar aus Kapellen, das am Freitag erstmalig ein Konzert der „Joyful Voices“ besuchte, war sich einig: „Gospel begeistert auch die jüngeren Zuhörer, die so die Kirche mal anders erleben. Das ist Kirchenmusik auf neue Art und Weise. Die ‘Joyful Voices“ sind absolut hörens- und sehenswert!“

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