Kommunalpolitik

Die „Piraten-FDP“ kommt in Neukirchen-Vluyn

Jochen Lobnig von der Piraten-Partei

Jochen Lobnig von der Piraten-Partei

Foto: WAZ FotoPool

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Neukirchen-Vluyn. In Neuenkirchen-Vluyn deutet sich die erste Fraktionsgemeinschaft an. Die Piraten sind aus dem Stand heraus mit einem Sitz in den Stadtrat eingezogen. Die FDP musste deutlich Federn lassen und hat einen ihrer bisher zwei Sitze abgegeben. Im Ergebnis bedeutet das für Norbert Gebuhr (FDP) wie auch für Jochen Lobnig (Piraten), dass sie mit einem Sitz, also ohne Fraktionsstatus, eingeschränktere Möglichkeiten hätten. Die beiden Ratsherren haben nun erste Gespräche aufgenommen.

„Wir sind in den ersten Verhandlungen“, sagt Jochen Lobnig. „Für beide ergibt sich doch dieselbe Ausgangssituation: Ohne Fraktionsstatus können wir nicht vernünftig mitarbeiten.“

Genau das hatte er aber im Zuge seines Wahlerfolges angekündigt. Lobnig will sich nicht zum Abnicken in den Rat setzen. Ihm liege nicht daran, seine Eigenständigkeit als Pirat aufzugeben, sagt er. Und auch Norbert Gebuhr kann nicht damit zufrieden sein, einfach nur der CDU seine Sympathien zu signalisieren.

Es kommt nicht überraschend

Insofern kommt es nicht ganz überraschend, dass Gebuhr und Lobnig Gespräche über eine Fraktionsgemeinschaft aufgenommen haben. „Die Chemie stimmt“, berichtet Gebuhr aus dem ersten Gespräch. Es gebe einfach zu viele Gemeinsamkeiten, als dass man das begraben sollte, sagt auch Lobnig. Auf diese Weise könne man sich am meisten einbringen, betont der Liberale, Norbert Gebuhr.

Nachdem die beiden bisher die grundsätzlichen Möglichkeiten, die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten von FDP und Piraten in der Zielrichtung für Neukirchen-Vluyn ausgelotet haben, wollen sie in einem weiteren Gespräch in der kommenden Woche in das Feintuning einsteigen.

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