Brauchtum

Diskussionen über Weihnachtsmärkte in Neukirchen-Vluyn

Foto: Gisela Weißkopf

Neukirchen-Vluyn.   Die besinnliche Zeit rückt näher – und damit die Gespräche über Weihnachtsmärkte und dergleichen mehr – im Dorf wird derzeit über die Organisation eines nachbarschaftlichen Mini-Weihnachts-Marktes diskutiert – und gleichzeitig sind Ideen für den Adventskalender gefragt.

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Die besinnliche Zeit rückt unaufhörlich näher. Und mit ihr auch die Erkenntnis, dass es womöglich in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt in der Stadt gibt. Der auf Bloemersheim ist für dieses Jahr abgesagt worden, und das Dorf Neukirchen ist mit Blick auf einen Zwei-Jahres-Rhythmus nicht dran. Abgesehen davon wäre es ohnehin schwierig, dort wieder einen Weihnachtsmarkt zu organisieren.

Im vergangenen Jahr hatte das Stadtmarketing mit dem Wintertraum eine gute Alternative gefunden, die sie bestens in das Projekt „4 Zimmer, Küche, Diele, Bad“ einpflegen konnte. Aber langfristige Perspektiven? Schwierig.

Wirtschaftsförderer Hans-Willi Pergens weist auf die Logistik hin. Auf die Kosten. Und auch der Sprecher des Arbeitskreises Dorf Neukirchen, Thomas Stralka, ist wenig zuversichtlich, dass es für dieses Jahr eine schnelle Lösung geben kann. Als man im Arbeitskreis zuletzt über den Weihnachtsmarkt für 2013 gesprochen habe, ist die Bunte 18 dabei herausgekommen – ein schönes Frühlingsfest. Immerhin.

Für die Organisation eines Weihnachtsmarktes hatten sich offenkundig keine Freiwilligen gefunden.

Nun gibt es neue Überlegungen. Jochen Gottke (SPD), Rainer Mantei von der Bürgerinitiative Alarm-Pro-Dorf und André Landskron (Piraten) diskutieren öffentlich im Netz, wie man einen eigenen Markt im Dorf auf die Beine stellen kann. Kein Riesen-Event, wie Gottke deutlich macht. Klein. Beschaulich. Mehr durch die private Nachbarschaft denn durch offizielle Stellen organisiert. In Fortsetzung des Wochenmarktes am Freitag vielleicht. Für Samstag, Sonntag. Buden seien noch zu bekommen, sagt Gottke.

Möglich wäre es auch, einen Mini-Markt-Tag in den Adventskalender zu integrieren, der selbstverständlich für dieses Jahr wieder organisiert wird, wie Stralka sagt. Da ist auch Arbeitskreis-Sprecher gedanklich wieder mit an Bord.

Während der Adventszeit öffnet sich im Dorf Neukirchen wieder jeden Tag ein Türchen. Und da sind Ideen gefragt. Jeder, der etwas beitragen kann und möchte, ist vom Stadtmarketing eingeladen, sich zu melden. Sei es für eine Ausstellung, für ein Posaunenkonzert oder für einen Stand mit selbst gebackenen Waffeln. Oder aber durch einen Mini-Tagesweihnachtsmarkt. Gesetzt ist der vierte Advent mit der besinnlichen Stunde. Gesetzt sind ebenfalls der 23. und der 24. Dezember.

Die Projektgruppe für den Weihnachtsmarkt Bloemersheim arbeitet derweil an einem neuen Konzept. Die Besucherzahlen waren rückläufig, sagt Wirtschaftsförderer Pergens. Die Anmeldezahlen erwiesen sich als nicht zufriedenstellend. Und es sei absehbar gewesen, dass in der Finanzierung ein großes Loch klaffen würde. „Die Kosten sind in den vergangenen Jahren enorm gestiegen“, sagt Pergens. Und letztlich sind sich alle Beteiligten einig: 08/15 will man nicht in Neukirchen und auch nicht in Vluyn.

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